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Do, 14:08 Uhr
31.07.2025
AfD bringt Bürokratieentlastungspaket in den Landtag ein

»Mittelstandsturbo umsetzen statt nur drüber reden!«

Mit fünf konkreten Gesetzesinitiativen will die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag ein umfassendes Bürokratieentlastungspaket auf den Weg bringen. Ziel sei es, überflüssige Landesvorschriften zu streichen, planungshemmende Hürden abzubauen und mittelständische Betriebe von ideologischen Auflagen zu befreien...

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Damit soll auf Landesebene ein Beitrag geleistet werden, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Ohne Kosten und sofort wirksam. Dazu erklärt Jörg Prophet, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

»Während die Landesregierung seit Monaten nur von einem sogenannten Mantelgesetz zum Bürokratieabbau redet, machen wir Nägel mit Köpfen. Unser Paket ist ein Mittelstandsturbo. In Zeiten ökonomischer Stagnation, steigender Baupreise und knapper Fachkräfteressourcen braucht es kein weiteres Klein-Klein, sondern einen echten Befreiungsschlag. Genau den liefern wir. Die Regierung ist jetzt in Zugzwang.«

Die AfD-Fraktion reagiert mit ihrer Initiative direkt auf die langjährigen Forderungen der Thüringer Wirtschaft, heißt es aus Fraktionskreisen. Erst vor wenigen Tagen hatten die Industrie- und Handelskammern des Freistaats konkrete Vorschläge zur Entlastung eingebracht, die sich in weiten Teilen mit den AfD-Initiativen decken.

Das Paket beinhaltet folgende Forderungen:
  • Vollständige Aufhebung des Thüringer Klimagesetzes
  • Vollständige Aufhebung des Thüringer Vergabegesetzes
  • Vollständige Aufhebung des Bildungsfreistellungsgesetzes
  • Reform des Ladenöffnungsgesetzes: Flexiblere Sonntagsöffnung, Abschaffung des Samstags-Arbeitsverbots, rechtssicherer Betrieb vollautomatisierter Dorfläden
  • Einführung einer kleinen Bauvorlageberechtigung für Meister des Bauhandwerks und Bautechniker
Autor: red

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Kommentare
Franz Haarkamm
31.07.2025, 16:17 Uhr
Für Arbeitnehmer eigentlich unwählbar!
Das einzige was an dem Vorschlag der AfD eigentlich unproblematisch ist, ist die kleine Bauvorlagenberechtigung. Das ist andernorts durchaus auch so.
Über die Klimageschichte reden wir jetzt mal nicht, das ist zwecklos. (Ausser vielleicht, daß bei der Erstellung des Prognosatlas der Stand des Ausbaus erneuerbarer Energien auch eine Rolle gespielt hat.)
Aber die nächsten Punkte sind doch ein Schlag ins Gesicht der abhängig Beschäftigten.
Das Vergabegesetz macht Tariftreue zur Bedingung für den Erhalt öffentlicher Aufträge. Man kann ja für die Aufhebung sein, aber dann bitte nicht mehr darüber jammern, wen der Chef zu wenig Kohle rüberschiebt.
Das Bildungsfreistellungsesetz ermöglicht fünf bezahlte Tage im Jahr , um an Bildungsveranstaltungen teilzunehmen. Das ist in fast jedem Bundesland ausser Sachsen und Bayern so. Das ist doch eine gute Sache, denn man lernt lebenslang.
Der Gipfel ist dann die Reform des Ladenöffnungsgesetzes. Ausgerechnet die AfD will flexiblere Sonntagsöffnungen und das Samstagarbeitsverbot abschaffen. (In Thüringen haben Beschäftigte im Einzelhandel Anspruch auf zwei arbeitsfreie Samstage im Monat.)
Sonst wird doch immer ein klassisches Familienbild propagiert. Und jetzt soll - nach Willen der AfD - die Mutti ihre Wochenenden noch öfter an der Kasse im Laden sitzen, anstatt sie mit ihren Kindern zu verbringen. Scheinheiliger geht es doch kaum.
Aber ich befürchte ihr werdet sie trotzdem wählen. Doch seid getrost, ihr bekommt, was ihr bestellt!
Pe_rle
01.08.2025, 12:14 Uhr
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