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Do, 07:00 Uhr
11.09.2025
Sirenen, Warn-Apps, Cell Broadcast und ASA im Test

HEUTE Bundesweiter „Warntag“ ab 11 Uhr!

Am Donnerstag, den 11. September, findet erneut der bundesweite „Warntag“ statt. Zwischen 11 Uhr und 11:45 Uhr erproben Bund, Länder und Kommunen ihre Warnsysteme...



Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird dazu um 11 Uhr über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine Probewarnung auslösen. Die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr.

Innenminister Georg Maier betont: „Im Ernstfall kann es lebensrettend sein, Menschen schnellstmöglich zu informieren. Damit das zuverlässig funktioniert, müssen wir regelmäßig testen und bei Bedarf nachsteuern.“

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19 von 22 unteren Katastrophenschutzbehörden haben ihre Teilnahme am „Warntag“ zugesagt. Geplant ist, 1336 Sirenen auszulösen. Neben den Sirenen setzt Thüringen wie andere Bundesländer auf einen Warnmittelmix, den es zu testen gilt.

Dazu gehören die Warn-Apps „NINA“ und „Katwarn“, Lautsprecherfahrzeuge, Stadtinformationstafeln sowie Rundfunk und Fernsehen. Ein wesentlicher Bestandteil ist inzwischen der Mobilfunk-Warnservice „Cell Broadcast“, dessen Empfangsquote 2024 laut BBK bundesweit bei über 73 Prozent lag. Der Dienst erreicht alle modernen Smartphones, die eingeschaltet und nicht im Flugmodus sind. Für dieses Jahr strebt das Bundesamt eine weitere Steigerung der Empfangsquote an.

Neu hinzu kommt 2025 der Automatic Safety Alert, kurz ASA. Das digitale Warnsystem aktiviert geeignete DAB+-Radios auch im Standby-Modus automatisch und spielt Warnmeldungen ab. Der Dienst funktioniert unabhängig von Mobilfunk und Internet, ist besonders robust bei Netzausfällen und ermöglicht eine präzise regionale Aussteuerung. Doch die Verbreitung ist noch begrenzt. ASA-kompatible Radios werden erst seit Mitte des Jahres verkauft.

Insgesamt verfolgt der „Warntag“ mehrere Ziele: Er soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung für Warnungen erhöhen und die Vielfalt der Warnkanäle bekannter machen. Zugleich stärkt er die Fähigkeiten im Selbstschutz und das Vertrauen in die Systeme und staatliches Handeln im Krisenfall. Dazu gehört auch, dass mögliche Schwachstellen aufgedeckt und behoben werden können. „Regelmäßige Stresstests sind notwendig, um Technik und Abläufe auf die Probe zu stellen. Nur so können wir Schwachstellen aufdecken und das System verbessern“, erklärt Maier.

Wichtig sei zudem die Gewöhnung an die Funktionsweise der Warnmittel. Maier: „Früher konnte jeder die Sirenentöne unterscheiden. Heute müssen wir wieder dahin kommen, dass ein Feueralarm nicht mit einer allgemeinen Gefahrenwarnung verwechselt wird. Und wir müssen das Bewusstsein schärfen, dass jeder auch selbst für seinen Eigenschutz verantwortlich ist.“

Der bundesweite „Warntag“ findet seit 2020 regelmäßig jeweils am zweiten Donnerstag im September statt. Rückmeldungen der Bevölkerung sind ausdrücklich erwünscht – sie fließen in die Weiterentwicklung der Warnsysteme ein und tragen zur gemeinsamen Sicherheit bei.

Autor: emw

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Kommentare
Wutz
11.09.2025, 08:48 Uhr
Warntag Olé
"Rückmeldungen der Bevölkerung sind ausdrücklich erwünscht – sie fließen in die Weiterentwicklung der Warnsysteme ein und tragen zur gemeinsamen Sicherheit bei."

Hier kommt meine Rückmeldung:
Ich finde das langsam lästig. Wenn es dann wirklich gebraucht wird, guckt kaum einer mehr hin, denn, es könnte ja ein Warntag sein. Gewarnt werden muss dann, wenn es nötig ist und nicht zum rumspielen.

"Neu hinzu kommt 2025 der Automatic Safety Alert, kurz ASA."
Prima
Und ab 2026 kommt noch hinzu, dass bei jedem zu Hause die Haustürklingel sturmklingelt, die Autohupen hupen und die Schwiegermutter das Fenster aufreißt und rausbrüllt, Alarm, Alarm.
P.Burkhardt
11.09.2025, 09:43 Uhr
@Wutz....
...genau aus dem Grund (Sie:"Wenn es dann wirklich gebraucht wird, guckt kaum einer mehr hin, denn, es könnte ja ein Warntag sein. ") findet der Bundeswarntag immer zum selben Termin statt und wird vorher angekündigt.

Ich kann mich im Übrigen sehr gut an die wöchentlichen Sirenen-Tests (war das Mittwochs ?) erinnern - haben Sie sich da auch aufgeregt ?
Marino50
11.09.2025, 10:05 Uhr
Warntag...
...finde ich schon wichtig. Die Sirenen in den umliegenden Ortschaften laufen ja auch "Probe" an bestimmten Tagen und Uhrzeiten.
Aber die Stadt Nordhausen hat KEINE Sirenen!!! Und Werkssirenen kommen nur noch in dem Lied vor.
Das war nach der Wende zu teuer und auch beim Bau der neuen Feuerwache wurde KEINE Sirene vorgesehen. Wozu auch! Es gibt ja auch keine entsprechenden "Luftschutzbunker", außer der eigene Keller.
Den Warntag hat nicht Nordhausen oder der OB erfunden.
NDH-Kanne
11.09.2025, 11:44 Uhr
„Warntag“ 11.9.2025
Komisch ich habe auf mein Handy keine WARNMELDUNG erhalten. Was nun ??
Mitternacht
11.09.2025, 11:52 Uhr
@Wutz
Ich kann mich erinnern, dass bei der großen Flutkatastrophe von Stolberg (nicht das hier im Harz) das Fehlen von Frühwarnsystemen bemängelt wurde, welches etliche Menschenleben hätten retten können.
Sie beschweren sich, dass es einmal im Jahr (!) einen Probealarm gibt. Die Antwort auf die Frage "wie klein ist der eigene Tellerrand" könnte also "wutz" lauten, bzw. alle diejenigen, die dem Gejammer "Oh, einmal im Jahr wird ein Frühwarnsystem getestet, wie können die nur" noch einen "Daumen hoch" geben.

Im Übrigen sind wir ja vielleicht bald alle froh, dass es das Frühwarnsystem heute getestet wurde, falls sich bewaffnete Drohnen demnächst noch ein bisschen weiter als nur nach Polen "verfliegen" sollten.
Marino50
11.09.2025, 12:13 Uhr
Ja, NDHKanne
...dann würde ich sicherheitshalber schon mal den Keller einrichten. Oder einfach nur weiter leben.
S.P.Andreas
11.09.2025, 12:20 Uhr
Warnen um sich in Sicherheit zu bringen !?
und wohin und zu was bringt man sich in dieser verrückten Zeit dann in Sicherheit .
...solln sie mal machen.Wenn der "grosse Knall kommt" hört man keine Warnung mehr.
free Gigi
11.09.2025, 12:23 Uhr
„Warntag“ am: 11.9.2025
allein das Datum der Aktion und ein Blick in die Nachrichten der letzten Tage lassen einen irgendwie innehalten!!!
Janko
11.09.2025, 12:24 Uhr
@NDH-Kanne
Falls Ihre Frage ernst gemeint war und nicht sarkastisch, könnten Sie sich erstens bei Ihrem Mobilfunk-Anbieter unter Angabe von Netz und handy-Modell erkundigen, warum Sie keinen Warnton erhalten haben.
Ansonsten Suchmaschine Ihrer Wahl und "Warntag Rückmeldung" o.ä. eingeben, Sie werden dann zur Umfrage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weitergeleitet, auch dort können Sie Ihr Problem schildern.

Falls Ihre Anfrage polemisch gemeint war und in dasselbe Horn wie "wutz" stoßen sollte muss ich sagen, dass mich in solche Kleingeistigkeit nicht hineinversetzen kann.
Da sieht der erste Kommentator seine wohlfeile Ruhe gestört durch einen einmal im Jahr zum immer gleichen festgelegten Zeitpunkt stattfindenen Test, der im Ernstfall dafür gedacht ist, Leben zu retten.
Ich wohne, beruflich bedingt inzwischen in Rudolstadt, und hier werden jeden Samstag um 12.00 Uhr Mittags die Sirenen getestet: ein wahrer Horror für Wutz und die ihm Zustimmenden offensichtlich: 52 Tests im Jahr statt nur einem! Was erlaubt sich der Bund: Menschen vor Gefahr warnen wollen, wenn ein wutz seine Ruhe haben möchte!
P.Burkhardt
11.09.2025, 13:00 Uhr
Für alle, bei denen das handy nicht gepiept hat:
...bei Focus habe ich einen Artikel über mögliche Ursachen gefunden. Bitte selber lesen.

Stichworte
-Einstellungen am Handy
-offline, oder nur über WLAN online
-zu altes Betriebssystem auf dem Telefon
-selten, aber nicht ausgeschlossen: Funkelte oder SIM-Karte unterstützen das Warnsystem nicht.
Kobold2
11.09.2025, 18:54 Uhr
Wer bei dem Thema
versucht, das Ganze ins Lächerliche zu ziehen und noch mit polemischen Übertreibungen zu bekräftigen, der hat den Sinn nicht verstanden und will ihn wohl auch nicht verstehen. Ebenso die Daumenbejubler.
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