Mo, 12:11 Uhr
15.09.2025
Ein Blick in die Statistik
Die meisten Eltern gehen arbeiten
In Thüringen lebten 2024 nach den Erstergebnissen des Mikrozensus 324.000 minderjährige Kinder* in Haushalten mit 192.000 Müttern und 163.000 Vätern**. Die deutliche Mehrheit der Eltern geht dabei einer Arbeit mach…
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Tages der berufstätigen Eltern am 16. September weiter mitteilt, waren 81,7 Prozent der Mütter und 91,6 Prozent der Väter erwerbstätig.
Bei 60,3 Prozent der 324.000 Kinder unter 18 Jahren waren beide Elternteile erwerbstätig (196. 000 Kinder) und 29,8 Prozent (97. 000 Kinder) hatten einen erwerbstätigen Elternteil. Bei 9,8 Prozent der Kinder (32. 000) war kein Elternteil erwerbstätig.
Bei den Vätern war die Mehrheit der realisiert Erwerbstätigen*** in Vollzeit beschäftigt (92,3 Prozent), während nur die Hälfte der Mütter einer Vollzeitbeschäftigung nachging (50,6 Prozent). War das jüngste Kind im Haushalt unter 10 Jahren alt, gingen 91,5 Prozent der Väter und 42,6 Prozent der Mütter einer Vollzeitbeschäftigung nach. Lag hingegen das Alter des jüngsten Kindes zwischen 10 und 18 Jahren, traf dies auf 93,6 Prozent der Väter und 61,1 Prozent der Mütter zu.
Die Anteile der vollzeitbeschäftigten Mütter und Väter an den realisiert Erwerbstätigen unterschieden sich zwischen den kreisfreien Städten und den Landkreisen. Während bei den Vätern in Vollzeit der Anteil in den Landkreisen mit 93,8 Prozent höher lag als in den kreisfreien Städten (87,3 Prozent), arbeiteten dagegen Mütter in den Landkreisen seltener in Vollzeit (48,6 Prozent) als in den kreisfreien Städten (56,8 Prozent).
Insgesamt lebten 68. 000 minderjährige Kinder bei 48. 000 alleinerziehenden Elternteilen, von denen 39. 000 alleinerziehende Mütter (79,9 Prozent) waren. Alleinerziehende können Erwerbs- und Kinderbetreuungsarbeit nicht in der gleichen Weise miteinander vereinbaren wie Paarhaushalte. Bei Vätern in einer Partnerschaft (verheiratet oder in einer Lebensgemeinschaft) war der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit 92,7 Prozent höher als bei alleinerziehenden Vätern (84,5 Prozent). Hingegen war bei alleinerziehenden Müttern der Anteil der Vollzeittätigen mit 55,4 Prozent höher als bei Müttern in einer Partnerschaft (49,4 Prozent).
*Als Kinder gelten im Mikrozensus Personen ohne Lebenspartner bzw. Lebenspartnerin und ohne eigene Kinder im Haushalt, die mit mindestens einem Elternteil in einer Familie zusammenleben. Dazu zählen – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder, sofern die zuvor genannten Voraussetzungen vorliegen. Eine Altersbegrenzung für die Zählung als Kind besteht prinzipiell nicht. Die in der Pressemitteilung angegebenen Zahlen beziehen sich jedoch nur auf Kinder unter 18 Jahren.
**Als Vater bzw. Mutter gelten im Mikrozensus alle Männer bzw. Frauen, die mit mindestens einem Kind im Haushalt zusammenleben. Die oben genannten Daten betreffen ausschließlich Eltern, die mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt zusammenleben.
***Personen, die im Sinne des ILO-Konzepts erwerbstätig sind und diese Erwerbstätigkeit nicht aufgrund von "Mutterschutz" oder "Elternzeit" unterbrochen haben.
Autor: redWie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Tages der berufstätigen Eltern am 16. September weiter mitteilt, waren 81,7 Prozent der Mütter und 91,6 Prozent der Väter erwerbstätig.
Bei 60,3 Prozent der 324.000 Kinder unter 18 Jahren waren beide Elternteile erwerbstätig (196. 000 Kinder) und 29,8 Prozent (97. 000 Kinder) hatten einen erwerbstätigen Elternteil. Bei 9,8 Prozent der Kinder (32. 000) war kein Elternteil erwerbstätig.
Bei den Vätern war die Mehrheit der realisiert Erwerbstätigen*** in Vollzeit beschäftigt (92,3 Prozent), während nur die Hälfte der Mütter einer Vollzeitbeschäftigung nachging (50,6 Prozent). War das jüngste Kind im Haushalt unter 10 Jahren alt, gingen 91,5 Prozent der Väter und 42,6 Prozent der Mütter einer Vollzeitbeschäftigung nach. Lag hingegen das Alter des jüngsten Kindes zwischen 10 und 18 Jahren, traf dies auf 93,6 Prozent der Väter und 61,1 Prozent der Mütter zu.
Die Anteile der vollzeitbeschäftigten Mütter und Väter an den realisiert Erwerbstätigen unterschieden sich zwischen den kreisfreien Städten und den Landkreisen. Während bei den Vätern in Vollzeit der Anteil in den Landkreisen mit 93,8 Prozent höher lag als in den kreisfreien Städten (87,3 Prozent), arbeiteten dagegen Mütter in den Landkreisen seltener in Vollzeit (48,6 Prozent) als in den kreisfreien Städten (56,8 Prozent).
Insgesamt lebten 68. 000 minderjährige Kinder bei 48. 000 alleinerziehenden Elternteilen, von denen 39. 000 alleinerziehende Mütter (79,9 Prozent) waren. Alleinerziehende können Erwerbs- und Kinderbetreuungsarbeit nicht in der gleichen Weise miteinander vereinbaren wie Paarhaushalte. Bei Vätern in einer Partnerschaft (verheiratet oder in einer Lebensgemeinschaft) war der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit 92,7 Prozent höher als bei alleinerziehenden Vätern (84,5 Prozent). Hingegen war bei alleinerziehenden Müttern der Anteil der Vollzeittätigen mit 55,4 Prozent höher als bei Müttern in einer Partnerschaft (49,4 Prozent).
*Als Kinder gelten im Mikrozensus Personen ohne Lebenspartner bzw. Lebenspartnerin und ohne eigene Kinder im Haushalt, die mit mindestens einem Elternteil in einer Familie zusammenleben. Dazu zählen – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder, sofern die zuvor genannten Voraussetzungen vorliegen. Eine Altersbegrenzung für die Zählung als Kind besteht prinzipiell nicht. Die in der Pressemitteilung angegebenen Zahlen beziehen sich jedoch nur auf Kinder unter 18 Jahren.
**Als Vater bzw. Mutter gelten im Mikrozensus alle Männer bzw. Frauen, die mit mindestens einem Kind im Haushalt zusammenleben. Die oben genannten Daten betreffen ausschließlich Eltern, die mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt zusammenleben.
***Personen, die im Sinne des ILO-Konzepts erwerbstätig sind und diese Erwerbstätigkeit nicht aufgrund von "Mutterschutz" oder "Elternzeit" unterbrochen haben.