Mo, 13:25 Uhr
15.09.2025
FSV Preußen unterliegt 0:1 in Arnstadt
Gutes Spiel gemacht und doch verloren
Beste Fußball-Bedingungen herrschten am Samstag am Obertunk in Arnstadt. 122 Zuschauer, davon etwa 30 Gäste aus der Kurstadt, erwarteten ein Spiel, bei dem der Favorit als langjähriger Oberligist ausgemacht war. Der FSV Preußen hatte einige Jungs nicht am Start, liebäugelte aber doch mit einem Punkt…
Der FSV Preußen (in gelb) konnte in Arnstadt trotz guter Chancen kein Tor erzielen (Foto: Benno Harbauer)
Die ersten 20 Minuten sahen sehr ordentlich aus, der FSVP ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen, so dass der Gegner offensiv gar nichts machen konnte. Leider war aus Sicht des UH-Teams die erste Gelegenheit nach einem Standard gleich drin. Ein langer Chipball in den Sechzehner wurde von Varnhagen auf Hädrich weitergeleitet, der legte ihn flach ins Tor – 1:0.
Lvov hätte direkt nachlegen können, doch Schack schlug den Ball von der Linie. Zu allem Überfluss musste Preußens Johannes mit einer Muskelverletzung raus. Ab Minute 30 war aber Preußen wieder im Spiel nachdem Trainer Wirth auf 4-4-2 umstellte. Harbauer setzte Weißenborn ein, dessen Eingabe haute Schleip knapp drüber. Auch ein Schack-Abschluss wurde gerade so zur Ecke geklärt. Als Schleip vom Sechzehner abziehen kann, wartet er einen Moment zu lange und wird abgedrängt. Einmal musste Patzer noch gegen den durchgebrochenen Brömel klären, dann ging‘s in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel neutralisierten sich beide Formationen lange, die Abwehrreihen hatten die Oberhand. Dolzer bekam bei einem Standard den Ball nicht aufs Tor – knapp drüber ist auch vorbei. Der erste Durchbruch gelang abseitsverdächtig durch Messing für Arnstadt, er haute das Leder jedoch an den Außenpfosten (68.). Als Preußen ins Risiko ging, kamen für Arnstadt die Konterchancen. Scheurings Ball wurde von Meißner auf der Linie geklärt, Brömel schoss knapp am Tor vorbei.
Preußen bedrängte zwar permanent die Hälfte der Gastgeber, die bombenfeste Viererkette ließ aber nicht viel zu. Schleip hatte eine Minute vor Schluss aus der Drehung die Gelegenheit, zielte aber einen halben Meter über den Kasten. So ging die von Jan Weltzien mit nur zwei Gelben Karten ordentlich über die Bühne gebrachte Partie knapp mit 0:1 verloren. Bei einem Spitzenteam warf die Wirth-Elf trotzdem alles rein, es war insgesamt ein guter Auftritt, im nächstem Heimspiel (20. September, 14 Uhr) gegen Saalfeld ist der FSV Preußen allerdings ein wenig zum Punkten verpflichtet.
Tor: 1:0 Hädrich (22.)
Zuschauer: 122
Preußen: Patzer, Johannes (31. Harbauer), Dolzer, Meißner, Linz (61. Gulov), Noak, Schack, Pawlak, Aliyev (68. Seifert), Weißenborn, Schleip
Autor: mfr
Der FSV Preußen (in gelb) konnte in Arnstadt trotz guter Chancen kein Tor erzielen (Foto: Benno Harbauer)
Lvov hätte direkt nachlegen können, doch Schack schlug den Ball von der Linie. Zu allem Überfluss musste Preußens Johannes mit einer Muskelverletzung raus. Ab Minute 30 war aber Preußen wieder im Spiel nachdem Trainer Wirth auf 4-4-2 umstellte. Harbauer setzte Weißenborn ein, dessen Eingabe haute Schleip knapp drüber. Auch ein Schack-Abschluss wurde gerade so zur Ecke geklärt. Als Schleip vom Sechzehner abziehen kann, wartet er einen Moment zu lange und wird abgedrängt. Einmal musste Patzer noch gegen den durchgebrochenen Brömel klären, dann ging‘s in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel neutralisierten sich beide Formationen lange, die Abwehrreihen hatten die Oberhand. Dolzer bekam bei einem Standard den Ball nicht aufs Tor – knapp drüber ist auch vorbei. Der erste Durchbruch gelang abseitsverdächtig durch Messing für Arnstadt, er haute das Leder jedoch an den Außenpfosten (68.). Als Preußen ins Risiko ging, kamen für Arnstadt die Konterchancen. Scheurings Ball wurde von Meißner auf der Linie geklärt, Brömel schoss knapp am Tor vorbei.
Preußen bedrängte zwar permanent die Hälfte der Gastgeber, die bombenfeste Viererkette ließ aber nicht viel zu. Schleip hatte eine Minute vor Schluss aus der Drehung die Gelegenheit, zielte aber einen halben Meter über den Kasten. So ging die von Jan Weltzien mit nur zwei Gelben Karten ordentlich über die Bühne gebrachte Partie knapp mit 0:1 verloren. Bei einem Spitzenteam warf die Wirth-Elf trotzdem alles rein, es war insgesamt ein guter Auftritt, im nächstem Heimspiel (20. September, 14 Uhr) gegen Saalfeld ist der FSV Preußen allerdings ein wenig zum Punkten verpflichtet.
Tor: 1:0 Hädrich (22.)
Zuschauer: 122
Preußen: Patzer, Johannes (31. Harbauer), Dolzer, Meißner, Linz (61. Gulov), Noak, Schack, Pawlak, Aliyev (68. Seifert), Weißenborn, Schleip