So, 10:11 Uhr
19.10.2025
FSV Preußen unterliegt hauchdünn im Eichsfeld
Frühes Tor entscheidet Kirmesspiel in Struth
Am Ende waren sich wohl alle einig – ein Unentschieden im Fußballkreisduell in Struth wäre eine logische Konsequenz gewesen, aber nicht, wenn der 1.FC Eichsfeld auf Platz 1 steht. Aus Sicht des FSV Preußen ist die knappe 0:1-Niederlage maximal ärgerlich...
In den ersten 20 Minuten kamen die Kurstädter Jungs überhaupt nicht ins Spiel, das Eichsfeld agierte besser und mit viel Selbstvertrauen auf dem Platz. Nach sieben Minuten fiel bereits die Führung und am Ende der goldene Treffer. Ole Meißner, am Spieltag Geburtstagskind, zog aus 25 Metern ab, Patzer im Preußen-Tor blieb ohne Reaktion, der Ball kullerte ins entlegene Eck.
Die Preußen aus Bad Langensalza (in gelb) verlieren knapp beim Tabellenführer 1. FC Eichsfeld (Foto: Benno Harbauer )
Zwar konnte Linz den Keeper der Gastgeber kurz darauf erstmals prüfen, aber der FCE blieb spielbestimmend. Dolzers Klärungsversuch schoss Jakobi ans Knie, der Ball ging um Zentimeter am Kasten vorbei. Ex-Preuße Sauerbier knallte dann den Ball an den Außenpfosten (22.), Zimmermanns Kopfball nach Ecke ging an die Latte. Die knappe Führung des Tabellenersten war noch das Beste für die Preußen. Aber nach einer halben Stunde drehte sich das Blatt.
Preußen kam endlich in den Vorwärtsgang, Fernschilds Kopfball ging knapp daneben und mindestens dreimal klärten die Gastgeber daraufhin den Einschlag mit vereinten Kräften. Allerdings hätte man auch den Genickschlag zur Pause bekommen können, als Noak den Ball an Wallbraun verlor, welcher allein vor dem Preußen-Keeper drüber haute.
Die zweite Hälfte war weniger spektakulär. Zwar blieb es auf tiefem Boden intensiv, aber die Chancen waren zunächst überschaubar. Weißenborn kam frei vor dem Tor zur Chance, zielte aber drüber. Das Geschehen blieb zunächst ausgeglichen, mit der völlig überzogenen gelb-roten Karte gegen Eichsfelds Ole Meißner, als er gegen Fernschild zwar ins Foul geht, aber wenig Intensität drin lag, wendete sich das Blatt vollends.
Preußen nun mit klarer Feldüberlegenheit, drückte den Spitzenreiter in die eigene Hälfte. Keeper Wistuba musste gegen Schleip, Aliyev und Dolzer mehrfach gut reagieren, hielt die Null und die Preußen verzweifelten ein wenig. Leider verlor Schiedsrichter Mosczynski völlig den Überblick, nach einer guten Entscheidungsfindung in Halbzeit Eins konnte er nach dem Wechsel daran nicht mehr anknüpfen. Er warf mit gelben Karten gerade zu um sich und zerpfiff ein eigentlich faires Spiel völlig. Das kam eher den Gastgebern zugute, die nur ihren knappen Vorsprung verteidigen mussten.
Als der Unparteiische dem gerade eingewechselten Fischer auf Preußen-Seite nach einem Foulspiel an ihm selbst die Ampelkarte unter die Nase hielt (er hatte kurz zuvor Gelb nach einem harmlosen Foulspiel gesehen), war auch für Trainer Thomas Wirth das Maß voll und die Grenze überschritten. Er war fassungslos ob der Entscheidungen, aber auch die Einheimischen waren sauer auf den Schiedsrichter, denn auch sie fanden die Leitung unterirdisch. Kurz vor dem Ende hätte Schleip für die brutal kämpfenden Preußen auf Remis stellen können, er verpasste das Tor ganz knapp.
So blieb es beim 1:0 und beide Seiten waren sauer, jedoch konnte der FCE gut damit leben, denn sie bleiben auf Platz 1. Am Ende waren sich Spieler und Verantwortliche einig, es war ein intensives und gutes Kampfspiel, was einen besseren Spielleiter verdient gehabt hätte. Struth feierte den Kirmessieg, sie haben das eine Tor mehr geschossen, deshalb geht der Glückwunsch aus Bad Langensalza ins Eichsfeld. Am Ende mussten sich die Gäste an die eigene Nase fassen, es gab genügend Gelegenheiten das Remis-Tor zu machen und deshalb wollen die Preußen das Ergebnis nicht an Dingen festmachen, die sie nicht beeinflussen können.
Tor: 1:0 Ole Meißner (7.)
Zuschauer: 359
Preußen: Patzer, Rösener, Noak, Dolzer, M. Meißner (58. Aliyev), Linz, Schack, Pawlak, Fernschild (72. Fischer), Weißenborn (74. Harbauer), Schleip
Autor: mfrIn den ersten 20 Minuten kamen die Kurstädter Jungs überhaupt nicht ins Spiel, das Eichsfeld agierte besser und mit viel Selbstvertrauen auf dem Platz. Nach sieben Minuten fiel bereits die Führung und am Ende der goldene Treffer. Ole Meißner, am Spieltag Geburtstagskind, zog aus 25 Metern ab, Patzer im Preußen-Tor blieb ohne Reaktion, der Ball kullerte ins entlegene Eck.
Die Preußen aus Bad Langensalza (in gelb) verlieren knapp beim Tabellenführer 1. FC Eichsfeld (Foto: Benno Harbauer )
Preußen kam endlich in den Vorwärtsgang, Fernschilds Kopfball ging knapp daneben und mindestens dreimal klärten die Gastgeber daraufhin den Einschlag mit vereinten Kräften. Allerdings hätte man auch den Genickschlag zur Pause bekommen können, als Noak den Ball an Wallbraun verlor, welcher allein vor dem Preußen-Keeper drüber haute.
Die zweite Hälfte war weniger spektakulär. Zwar blieb es auf tiefem Boden intensiv, aber die Chancen waren zunächst überschaubar. Weißenborn kam frei vor dem Tor zur Chance, zielte aber drüber. Das Geschehen blieb zunächst ausgeglichen, mit der völlig überzogenen gelb-roten Karte gegen Eichsfelds Ole Meißner, als er gegen Fernschild zwar ins Foul geht, aber wenig Intensität drin lag, wendete sich das Blatt vollends.
Preußen nun mit klarer Feldüberlegenheit, drückte den Spitzenreiter in die eigene Hälfte. Keeper Wistuba musste gegen Schleip, Aliyev und Dolzer mehrfach gut reagieren, hielt die Null und die Preußen verzweifelten ein wenig. Leider verlor Schiedsrichter Mosczynski völlig den Überblick, nach einer guten Entscheidungsfindung in Halbzeit Eins konnte er nach dem Wechsel daran nicht mehr anknüpfen. Er warf mit gelben Karten gerade zu um sich und zerpfiff ein eigentlich faires Spiel völlig. Das kam eher den Gastgebern zugute, die nur ihren knappen Vorsprung verteidigen mussten.
Als der Unparteiische dem gerade eingewechselten Fischer auf Preußen-Seite nach einem Foulspiel an ihm selbst die Ampelkarte unter die Nase hielt (er hatte kurz zuvor Gelb nach einem harmlosen Foulspiel gesehen), war auch für Trainer Thomas Wirth das Maß voll und die Grenze überschritten. Er war fassungslos ob der Entscheidungen, aber auch die Einheimischen waren sauer auf den Schiedsrichter, denn auch sie fanden die Leitung unterirdisch. Kurz vor dem Ende hätte Schleip für die brutal kämpfenden Preußen auf Remis stellen können, er verpasste das Tor ganz knapp.
So blieb es beim 1:0 und beide Seiten waren sauer, jedoch konnte der FCE gut damit leben, denn sie bleiben auf Platz 1. Am Ende waren sich Spieler und Verantwortliche einig, es war ein intensives und gutes Kampfspiel, was einen besseren Spielleiter verdient gehabt hätte. Struth feierte den Kirmessieg, sie haben das eine Tor mehr geschossen, deshalb geht der Glückwunsch aus Bad Langensalza ins Eichsfeld. Am Ende mussten sich die Gäste an die eigene Nase fassen, es gab genügend Gelegenheiten das Remis-Tor zu machen und deshalb wollen die Preußen das Ergebnis nicht an Dingen festmachen, die sie nicht beeinflussen können.
Tor: 1:0 Ole Meißner (7.)
Zuschauer: 359
Preußen: Patzer, Rösener, Noak, Dolzer, M. Meißner (58. Aliyev), Linz, Schack, Pawlak, Fernschild (72. Fischer), Weißenborn (74. Harbauer), Schleip