Do, 15:20 Uhr
04.12.2025
Ev. Kirchenkreis Mühlhausen
Das Ehrenamt ist von unbezahlbarem Wert
Die Kirche lebt von Menschen, die sich mit Herz und Zeit einbringen. Ehrenamtliche sind das Fundament, auf dem Gemeinschaft wächst. In ihrer Vielfalt zeigen sie, wie lebendig die Gemeinden sind...
Sie gestalten Gottesdienste, singen in Chören, begleiten Kinder und Jugendliche, besuchen Kranke, unterstützen Bauprojekte, übernehmen Verantwortung im Gemeindekirchenrat und bringen ihre Ideen ein – oft im Stillen, aber mit großer Wirkung. Allein für den Gemeindekirchenrat haben in diesem Jahr 418 Menschen kandidiert.
Sabine Arnold und Antje Albrecht aus Treffurt sind ehrenamtlich unterwegs (Foto: Foto wurde privat zur Verfügung gestellt)
Ihr Einsatz ist mehr als praktische Hilfe: Er ist Ausdruck von Nächstenliebe und Verantwortung füreinander. Wo Ehrenamtliche wirken, wird Kirche erfahrbar – in Begegnungen, in Musik, in Trost und Freude.
Zwei, die genau dafür unterwegs sind, sind Sabine Arnold und Antje Albrecht aus Treffurt. Wöchentlich leiten sie freitags den Kinderkreis, in dem sich ab 17.30 Uhr 16 Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse treffen.
Im Winter im Pfarrhaus, im Sommer gern im Garten – was daraus entsteht, ist beeindruckend: Krippenspiel, Sternsinger, Gottesdienste mitgestalten, Sommerfest mit den Eltern und eine gemeinsame Fahrt jedes Jahr. 2025 ging es auf Burg Ludwigstein bei Witzenhausen, für das kommende Jahr steht Bonifatius auf dem Programm. Vielleicht Fulda oder Marburg, überlegt Sabine Arnold. Auch für das Erntedankfest gibt es schon eine Idee: Mit einem Bollerwagen durchs Dorf ziehen und Erntegaben einsammeln – eine Aktion, die sicher nicht nur den Kindern Freude macht. Eine Ankündigung im Werratal Boten würde vorher alle informieren.
Sabine Arnold und Antje Albrecht kamen vor vielen Jahren als Muttis zum Kinderkreis. Aus dem Dabeisein wurde eine Herzensangelegenheit. Wir machen das wirklich gern und könnten uns gar nicht vorstellen, diese Aufgabe wieder abzugeben, sagt Sabine Arnold stellvertretend für Beide. Seit der Wahl in diesem Jahr ist sie zudem Mitglied im Gemeindekirchenrat. Dort engagieren sich nun auch zwei junge Männer – gerade 18 Jahre alt.
Für die beiden Kinderkreis-Leiterinnen keine Unbekannten: Sie haben die jungen Männer praktisch aufwachsen sehen. Umso mehr freut es sie, dass diese nun Verantwortung übernehmen und der Jugend eine Stimme geben. Einer der beiden wird auch Erzieher, wie Sabine Arnold. Und schön wäre es natürlich, wenn er die Gemeindepädagogik noch aufsattelt, ergänzt sie. Er kennt hier alle Kinder, das wäre ein Geschenk für die Gemeinde. Im Gespräch hört es sich so an, als ob sie nicht so schnell aufgeben würde.
Im neuen Jahr beginnt auch die neue Pfarrerin Stephanie Spranger ihren Dienst in Treffurt. Die beiden Kinderkreisleiterinnen freuen sich schon auf sie. Auf ihre Ideen und die Gemeinschaft.
Weihnachten
Das Krippenspiel wird in Treffurt nicht am Heiligen Abend aufgeführt, sondern am 4. Advent, den 21. Dezember um 17 Uhr. Danach gibt es traditionell ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein, Kinderpunsch und kleinen Leckereien.
Wer noch eine Kleinigkeit zum Verschenken sucht: In der Kirche liegen kleine Bastelkunstwerke der Kinder aus. Über eine Spende freut sich die Gruppe – für den nächsten Ausflug oder das Eisessen im Sommer. Wir danken von Herzen für dieses großartige Engagement, das stellvertretend für viele helfende Hände in unseren Kirchengemeinden steht. Ohne diesen Einsatz wäre kirchliches Leben nicht denkbar, betont Christian Beuchel, Superintendent des Kirchenkreises Mühlhausen.
Er macht deutlich, wie sehr dieses Miteinander das Gesicht der Kirche prägt: Unsere Gemeinden sind lebendig, weil Menschen ihre Zeit, ihre Ideen und ihr Herz einbringen. Das ist gelebte Realität – auch in einer Zeit, in der wir Abschiede bedauern. Umso wichtiger ist es mir, den Einsatz derer zu würdigen, die aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Danke!
Autor: emwSie gestalten Gottesdienste, singen in Chören, begleiten Kinder und Jugendliche, besuchen Kranke, unterstützen Bauprojekte, übernehmen Verantwortung im Gemeindekirchenrat und bringen ihre Ideen ein – oft im Stillen, aber mit großer Wirkung. Allein für den Gemeindekirchenrat haben in diesem Jahr 418 Menschen kandidiert.
Sabine Arnold und Antje Albrecht aus Treffurt sind ehrenamtlich unterwegs (Foto: Foto wurde privat zur Verfügung gestellt)
Ihr Einsatz ist mehr als praktische Hilfe: Er ist Ausdruck von Nächstenliebe und Verantwortung füreinander. Wo Ehrenamtliche wirken, wird Kirche erfahrbar – in Begegnungen, in Musik, in Trost und Freude.
Zwei, die genau dafür unterwegs sind, sind Sabine Arnold und Antje Albrecht aus Treffurt. Wöchentlich leiten sie freitags den Kinderkreis, in dem sich ab 17.30 Uhr 16 Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse treffen.
Im Winter im Pfarrhaus, im Sommer gern im Garten – was daraus entsteht, ist beeindruckend: Krippenspiel, Sternsinger, Gottesdienste mitgestalten, Sommerfest mit den Eltern und eine gemeinsame Fahrt jedes Jahr. 2025 ging es auf Burg Ludwigstein bei Witzenhausen, für das kommende Jahr steht Bonifatius auf dem Programm. Vielleicht Fulda oder Marburg, überlegt Sabine Arnold. Auch für das Erntedankfest gibt es schon eine Idee: Mit einem Bollerwagen durchs Dorf ziehen und Erntegaben einsammeln – eine Aktion, die sicher nicht nur den Kindern Freude macht. Eine Ankündigung im Werratal Boten würde vorher alle informieren.
Sabine Arnold und Antje Albrecht kamen vor vielen Jahren als Muttis zum Kinderkreis. Aus dem Dabeisein wurde eine Herzensangelegenheit. Wir machen das wirklich gern und könnten uns gar nicht vorstellen, diese Aufgabe wieder abzugeben, sagt Sabine Arnold stellvertretend für Beide. Seit der Wahl in diesem Jahr ist sie zudem Mitglied im Gemeindekirchenrat. Dort engagieren sich nun auch zwei junge Männer – gerade 18 Jahre alt.
Für die beiden Kinderkreis-Leiterinnen keine Unbekannten: Sie haben die jungen Männer praktisch aufwachsen sehen. Umso mehr freut es sie, dass diese nun Verantwortung übernehmen und der Jugend eine Stimme geben. Einer der beiden wird auch Erzieher, wie Sabine Arnold. Und schön wäre es natürlich, wenn er die Gemeindepädagogik noch aufsattelt, ergänzt sie. Er kennt hier alle Kinder, das wäre ein Geschenk für die Gemeinde. Im Gespräch hört es sich so an, als ob sie nicht so schnell aufgeben würde.
Im neuen Jahr beginnt auch die neue Pfarrerin Stephanie Spranger ihren Dienst in Treffurt. Die beiden Kinderkreisleiterinnen freuen sich schon auf sie. Auf ihre Ideen und die Gemeinschaft.
Weihnachten
Das Krippenspiel wird in Treffurt nicht am Heiligen Abend aufgeführt, sondern am 4. Advent, den 21. Dezember um 17 Uhr. Danach gibt es traditionell ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein, Kinderpunsch und kleinen Leckereien.
Wer noch eine Kleinigkeit zum Verschenken sucht: In der Kirche liegen kleine Bastelkunstwerke der Kinder aus. Über eine Spende freut sich die Gruppe – für den nächsten Ausflug oder das Eisessen im Sommer. Wir danken von Herzen für dieses großartige Engagement, das stellvertretend für viele helfende Hände in unseren Kirchengemeinden steht. Ohne diesen Einsatz wäre kirchliches Leben nicht denkbar, betont Christian Beuchel, Superintendent des Kirchenkreises Mühlhausen.
Er macht deutlich, wie sehr dieses Miteinander das Gesicht der Kirche prägt: Unsere Gemeinden sind lebendig, weil Menschen ihre Zeit, ihre Ideen und ihr Herz einbringen. Das ist gelebte Realität – auch in einer Zeit, in der wir Abschiede bedauern. Umso wichtiger ist es mir, den Einsatz derer zu würdigen, die aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Danke!
