So, 17:14 Uhr
11.01.2026
Zweite Exkursion nach Mittelbau-Dora
Wenn Geschichte lebendig wird.
Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. – Mit diesem Satz Theodor W. Adornos begann für die Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums Handel/Gewerbe/ freie Berufe in Mühlhausen eine Exkursion...
Der Ausflug führte ihnen eindrücklich vor Augen, wie fragil demokratische Grundwerte sind und welche Katastrophen entstehen können, wenn sie missachtet oder ausgehebelt werden.
Im Rahmen eines Besuchs des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora setzten sich die Lernenden einen ganzen Tag lang an einem außerschulischen Lernort mit den Verbrechen
des Nationalsozialismus auseinander. Ziel der Fahrt war es, Geschichte nicht allein theoretisch, sondern erfahrbar zu vermitteln und damit den Wert, aber auch die Verantwortung einer lebendigen Demokratie begreifbar zu machen.
Während der fünfstündigen Führung durch die Gedenkstätte wurde den Schülerinnen und Schülern aufgezeigt, mit welchen Methoden die Nationalsozialisten Menschen systematisch entmenschlichten, entrechteten und ausbeuteten.
Die Jugendlichen erhielten Einblicke in die perfide Organisation des Lagersystems und die grausame Effizienz der Zwangsarbeit in den unterirdischen Produktionsstätten. Die pädagogische Begleitung vor Ort ermöglichte ihnen, Zusammenhänge zu verstehen und die Dynamiken von Propaganda, Gewalt und totalitärer Herrschaft nachzuvollziehen.
Gerade diese Reflexionsprozesse sind es, die Bildung im Kern ausmachen, das eigene Urteilsvermögen schärfen, Empathie entwickeln und verstehen, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern jeden Tag neu erlernt, geschützt und gelebt werden muss.
Ermöglicht wurde diese wichtige Fahrt zur politischen Bildung durch die lokale Partnerschaft für Demokratie, dem Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend mit ihrem Bundesprogramm Demokratie leben. Ohne diese Unterstützung hätte die Exkursion in dieser Form nicht stattfinden können.
Der Besuch in Mittelbau-Dora wird den Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben, als historisches Lernen, als Mahnung und als Beitrag zu einem demokratischen Bewusstsein, das unsere Gesellschaft dringend benötigt. Das Projekt wird unterstützt durch die lokale Partnerschaft für Demokratie, dem Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend mit ihrem Bundesprogramm Demokratie leben sowie dem Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familien mit ihrem Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Denk bunt.
Anne Bäumlein
Autor: redDer Ausflug führte ihnen eindrücklich vor Augen, wie fragil demokratische Grundwerte sind und welche Katastrophen entstehen können, wenn sie missachtet oder ausgehebelt werden.
Im Rahmen eines Besuchs des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora setzten sich die Lernenden einen ganzen Tag lang an einem außerschulischen Lernort mit den Verbrechen
des Nationalsozialismus auseinander. Ziel der Fahrt war es, Geschichte nicht allein theoretisch, sondern erfahrbar zu vermitteln und damit den Wert, aber auch die Verantwortung einer lebendigen Demokratie begreifbar zu machen.
Während der fünfstündigen Führung durch die Gedenkstätte wurde den Schülerinnen und Schülern aufgezeigt, mit welchen Methoden die Nationalsozialisten Menschen systematisch entmenschlichten, entrechteten und ausbeuteten.
Die Jugendlichen erhielten Einblicke in die perfide Organisation des Lagersystems und die grausame Effizienz der Zwangsarbeit in den unterirdischen Produktionsstätten. Die pädagogische Begleitung vor Ort ermöglichte ihnen, Zusammenhänge zu verstehen und die Dynamiken von Propaganda, Gewalt und totalitärer Herrschaft nachzuvollziehen.
Gerade diese Reflexionsprozesse sind es, die Bildung im Kern ausmachen, das eigene Urteilsvermögen schärfen, Empathie entwickeln und verstehen, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern jeden Tag neu erlernt, geschützt und gelebt werden muss.
Ermöglicht wurde diese wichtige Fahrt zur politischen Bildung durch die lokale Partnerschaft für Demokratie, dem Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend mit ihrem Bundesprogramm Demokratie leben. Ohne diese Unterstützung hätte die Exkursion in dieser Form nicht stattfinden können.
Der Besuch in Mittelbau-Dora wird den Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben, als historisches Lernen, als Mahnung und als Beitrag zu einem demokratischen Bewusstsein, das unsere Gesellschaft dringend benötigt. Das Projekt wird unterstützt durch die lokale Partnerschaft für Demokratie, dem Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend mit ihrem Bundesprogramm Demokratie leben sowie dem Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familien mit ihrem Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Denk bunt.
Anne Bäumlein
