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Sa, 09:00 Uhr
28.03.2026
Meine Meinung

Förderung muslimischen Lebens in Deutschland

Vor einigen Tagen brachten die „Grünen“ einen 24-Punkteplan in den Bundestag ein. Dieser sollte muslimisches Leben in Deutschland sichtbarer machen. Sie begründeten dies mit unzureichender Akzeptanz, Muslimfeindlichkeit und Diskriminierung. Zudem würde es an ausreichender Repräsentanz sowie passender religiöser Bildungsinfrastruktur fehlen. Dazu die Meinung von nnz-Kolumnist Achit Tölle...

Beten (Foto: Rudolf Langer auf Pixabay) Beten (Foto: Rudolf Langer auf Pixabay)
Trotz dieser Begründungen erschließt sich mir nicht die Notwendigkeit eines solchen Antrages. Denn im Gegensatz zu muslimischen geprägten Ländern, in denen die Religionsfreiheit oft stark eingeschränkt ist, ist in unserem Grundgesetz nicht nur das Recht auf freie Religionsausübung in den Artikeln 3, 4 und 140 GG bereits festgeschrieben, es wird auch tatsächlich gewährt, sofern es nicht deutschen Gesetzen widerspricht.

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Der deutsche Staat garantiert eine Gleichbehandlung ungeachtet des Glaubens. Dies schließt aber eine besondere Förderung einer einzelnen Religion durch den Staat kategorisch aus, da dadurch Neutralitäts- noch Paritätsgebot missachtet wäre. In Anlehnung an das Neutralitätsgebot sollten meines Erachtens Staatsbedienstete generell ohne jeglichen äußerlichen Religionsbezug auftreten.

Auch bin ich der Ansicht, dass muslimisches Leben schon heute in unseren Städten unübersehbar ist und natürlich hat sich dadurch auch das Stadtbild verändert. Mittlerweile kenne ich viele muslimische Mitbürger, die sich gut in unserer Gesellschaft integriert haben und somit eine Bereicherung darstellen.

Allerdings ist leider die Integrationsbereitschaft unter den Zuwanderern sehr unterschiedlich ausgeprägt. Dies könnte unter Umständen nicht nur zu einer Überforderung, sondern auch zu einer Spaltung unserer Gesellschaft führen.

Ich wage zu bezweifeln, dass man mit dem oben genannten Plan oder mit einer exzessiven Berichterstattung über muslimische Sitten und Gebräuche, die Sorgen und Ängste vieler Menschen beseitigen kann. Noch kritischer sehe ich aber die Einflussnahme in den Medien, speziell auf unsere Kinder. So wurde zum Beispiel im ZDF, in der Kindernachrichtensendung „logo“, von einem fortschrittlichen Islam geschwärmt und ein rückständiges Christentum angeprangert. Sollten hier eventuell schon frühzeitig Vorurteile geschaffen und unsere jungen Menschen möglicherweise ihrer eigenen Wurzeln beraubt werden?

Ich bin überzeugt, dass kein muslimisch geprägtes Land eine derartige Entwicklung zu Gunsten des Christentums zulassen würde. Daher bin ich der Meinung, dass auch wir konsequent für unsere eigenen Werte und Traditionen einstehen sollten.
Achit Tölle
Autor: psg

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Kommentare
BerndLuky
28.03.2026, 09:28 Uhr
Islam? Nein, Danke!
„Dazu gibt es nicht viel zu sagen! Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Und jedem, der behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland, empfehle ich eine Ausreise in eines der 20 bis 25 islamischen Länder.“
Marino50
28.03.2026, 09:32 Uhr
Muslimisches Leben
Genauso sehe ich das auch, Herr Tölle. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ich erwarte von keinem Migranten, dass er sich dem Christentum anschließt. Wer den muslimischen Glauben unterstützen möchte, soll das machen.

Viele von uns sind anders erzogen. Das hat die Zeit gebracht. Ich glaube an keinen Gott, sondern habe mein Leben lang an mich selbst geglaubt. Und es war eine gute Entscheidung. Das kann ich heute im Alter sagen. Fehler habe auch ich gemacht, aber daraus gelernt. Ich musste in die SED eintreten, um beruflich weiter zu kommen. Das wars.

Wenn sich jemand dem muslimischen Glauben anschließt und Kopftuch tragen will, dann bitte, soll es so sein. Aber wir brauchen keine Partei, die das extra fördert. Deutschland hat genug eigene weitaus wichtigere Probleme zu lösen.
DonaldT
28.03.2026, 09:55 Uhr
Förderung muslimischen Lebens in Deutschland
Reicht es nicht schon? In welchem muslimischen Land wurden überhaupt auch nur einzige Kirche gebaut? Und jeder mag glauben woran er will, jedoch geht es zu weit, wenn man anders Glaubenden aufzwingen will (und es wohl auch aktiv tut) sich z. B. dem Fasten anzuschließen.

Wer nicht möchte, dass Andere nicht fasten, der soll die Räume verlassen, wo gegessen wird.
Piet
28.03.2026, 09:58 Uhr
Toleranz
Ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft
Echter Sundhäuser
28.03.2026, 11:18 Uhr
Spoiler...
Wahlkampfmotto der Grünen zur nächsten Wahl lautet 'Alluha Akbar'
Gehard Gösebrecht
28.03.2026, 11:54 Uhr
Um nicht abzuschweifen
Der Islam gehört zu Deutschland wie der Schweizer Käse in die Wüste.
Und niemand musste in die SED eintreten.
Derjenige wollte eintreten., um sich vielleicht das Leben ein wenig besser und leichter zu gestalten.
Niemand musste.
Paulinchen
28.03.2026, 12:34 Uhr
Etwas verwundert bin ich schon,...
...als vor knapp drei Wochen die großen Zeitungen berichteten, dass in einem Bundesland im Religionsuntericht auch die Scharia gelehrt werden soll, gab es aus keiner Richtung einen Kommentar.

Wenn das eingeführt wird, dann würde ich, (wenn ich noch ein Kind in der Schule hätte) mein Kind aus der Klasse holen, es auf dem Schulhof bis zum Ende der Stunde betreuen. Was bitte soll dieser Schwachsinn, unseren Kindern etwas einzutrichtern, was am Ende in der Katastrophe endet? (Syrien) Aus meiner Sicht, sind Parallelgesellschaften im eigenen Land ein Keil, der die hiesige Gesellschaft spaltet! Mögen jene andersgläubigen Menschen hier leben, aber uns ihren Glauben nicht aufzwingen.
Im Moment laufen unseren Kirchen die Schäfchen weg. Aber will man diese etwa zum Islam werben? Nicht vergessen, die Schäfchen haben einen anderen Grund, weshalb sie ihren "Schäfern" den Rücken kehren.
Weshalb werden eigentlich Moscheen in Deutschland gebaut? Gibt es im Gegenzug Erkenntnisse, wieviel Kirchen wurden in den islamischen Ländern errichtet?
Wer seine Zeit für die Werbung zum Islam ver(sch)wendet, der ist gut beraten, wenn er/sie sich um unsere eigene Jugend kümmert, dass diese eine positive Zukunft im Leben hat. Frei von Zwängen irgendwelcher Glaubensrichtungen. Wem das nicht passt, dem sei hier gesagt, in Syrien wartet man auf unzählige Aufbauhelfer! Dort sind sogar Moscheen zerstört worden....
Fönix
28.03.2026, 12:51 Uhr
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