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Di, 15:31 Uhr
28.04.2026
Neue Sonderausstellung

Mühlhausen im Bauernkrieg

Das Bauernkriegsmuseum Kornmarktkirche lädt ab dem 1. Mai wieder dazu ein, in die bewegte Geschichte der Reformation einzutauchen. Um 10:00 Uhr öffnet das Museum seine Pforten für die neue Sonderausstellung „Reformation und Rebellion: Mühlhausen und der Bauernkrieg“...

Die Schau widmet sich den dramatischen Ereignissen in und um Mühlhausen während der Bauernkriegszeit und beleuchtet eine Epoche des radikalen Umbruchs.

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Im Zentrum der Ausstellung stehen die Ereignisse in und um Mühlhausen während der Bauernkriegszeit. Im Fokus stehen Theologen, die sich von den Lehren Martin Luther lösten und eigene, teils radikale reformatorische Ideen entwickelten. Persönlichkeiten wie Thomas Müntzer, Heinrich Pfeiffer oder Matthäus Hisolidus prägten die Entwicklung in Thüringen ebenso wie engagierte Frauen, darunter Katharina Kreutter. Die Ausstellung zeigt eindrücklich, wie diese Akteure die Reformation vorantrieben und dabei in Konflikt mit etablierten Kräften gerieten.

Die Direktorin Dr. Susanne Kimmig-Völkner freut sich auf die Wiedereröffnung des Bauernkriegsmuseums mit der neuen Sonderausstellung  (Foto: Matthias Nolte, Mühlhäuser Museen) Die Direktorin Dr. Susanne Kimmig-Völkner freut sich auf die Wiedereröffnung des Bauernkriegsmuseums mit der neuen Sonderausstellung (Foto: Matthias Nolte, Mühlhäuser Museen)

Zu den besonderen Exponaten zählen sogenannte Bauernwehren – Messer, die der ländlichen Bevölkerung zur Verteidigung dienten. Die ausgestellten Stücke sind einzigartig, da sie durch ihren Fundzusammenhang direkt mit den Ereignissen des Jahres 1525 verknüpft werden können. Sie stammen aus archäologischen Grabungen im Unstrut-Hainich-Kreis. Ein weiteres Highlight ist ein historischer Abendmahlskelch, der für die Einführung des sogenannten Laienkelchs steht – ein bedeutendes Symbol der Reformation, das allen Gläubigen die Teilnahme am Abendmahl in neuer Form ermöglichte.

Ebenfalls wieder zu sehen ist das monumentale Zinnfigurendiorama „Schlacht bei Frankenhausen“. Das 1983 von Erwin Ortmann geschaffene Werk zeigt mit über 3.000 detailreichen Figuren die dramatischen Ereignisse des 15. Mai 1525. Eine begleitende Multimediastation vertieft die Darstellung und bietet zusätzliche Einblicke in den Verlauf der Schlacht.

Die Ausstellung macht dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. die dramatische Geschichte von Reformation und Bauernkrieg für Sie hautnah erlebbar.
Autor: red

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