Di, 10:45 Uhr
30.06.2015
Endspurt bei der Lehrstellenbesetzung
Kurz vor dem Ende des Schuljahres wissen bereits zwei Drittel der Jugendlichen, wie ihr Start ins Berufsleben aussieht. Für alle Unternehmen, die sich bislang noch nicht entschieden haben, beginnt nun der Endspurt bei der Besetzung der Lehrstellen. Aktuell gibt es mehr offene Ausbildungsstellen als Bewerber.
Für die Firmen bedeutet dies, schnell eine Entscheidung zu treffen und auch Jugendlichen eine Chance zu geben, die vielleicht nicht alle gewünschten Anforderungen erfüllen. Insbesondere die Motivation und die praktischen Fähigkeiten sollten für die Firmen entscheidend sein. Nicht immer zeigen Schulnoten das wahre Potential der Auszubildenden auf, sagte Ivo Dauksch, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Gotha.
Bei Problemen in der theoretischen Ausbildung kann die Arbeitsagentur die Jugendlichen mit gezieltem Förderunterricht unterstützen und so den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sichern helfen. Diese ausbildungsbegleitenden Hilfen können vom ersten Tag der Ausbildung an gezahlt werden. Nähere Informationen gibt es für die Unternehmen bei ihrem persönlichen Ansprechpartner im ArbeitgeberService oder unter der kostenlosen Servicenummer für Arbeitgeber 0800 4 5555 20.
Start ins Berufsleben kann beginnen
Zwei Drittel der Jugendlichen wissen bereits, wie ihr Start ins Berufsleben aussieht. Die meisten werden eine betriebliche Ausbildung beginnen, einige setzen die Schule fort oder beginnen ein Studium, während andere sich in einem Freiwilligen Jahr engagieren. Für alle, die noch auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, stehen die Chancen gut. Aber auch bei den Jugendlichen heißt es flexibel zu sein. Manchmal ist der Wunschberuf nicht sofort erreichbar und eine andere Erstausbildung muss gewählt werden, berichtet Ivo Dauksch.
Weniger Bewerber als im Vorjahresniveau
Seit Oktober 2014 haben sich 1.266 Jugendliche bei der Agentur für Arbeit Gotha gemeldet, 76 weniger als im Vorjahreszeitraum. 792 Jugendliche haben bereits einen Ausbildungsplatz oder eine berufliche Alternative gefunden, 474 sind noch auf der Suche.
62 Prozent der Ausbildungssuchenden werden in diesem Jahr die Schule beenden. Der Anteil der Jugendlichen, die in den Vorjahren die Schule beendet haben, sank auf 38 Prozent.
708 Jugendliche bewerben sich derzeitig mit einem Realschulabschluss, 313 junge Menschen haben einen Hauptschulabschluss. 196 verfügen über das Abitur oder die Fachhochschulreife, nur 13 Jugendliche haben keinen Schulabschluss.
Regionale Betrachtung
Im Unstrut-Hainich-Kreis gibt es etwas mehr Bewerber als Ausbildungsstellen. So suchten insgesamt 531 Jugendliche eine Lehrstelle, während 512 Ausbildungsplätze im Kreis zur Verfügung standen. Damit gibt es einen leichten Bewerberüberhang im Unstrut-Hainich-Kreis.
211 junge Menschen sind noch auf der Suche nach einer Lehrstelle, denen 237 freie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.
Die Berufswünsche stimmen weitgehend mit den angebotenen Ausbildungsplätzen überein.
Bewerber haben die größten Chancen in den Bereichen Produktion/Fertigung und Bau.
Autor: redFür die Firmen bedeutet dies, schnell eine Entscheidung zu treffen und auch Jugendlichen eine Chance zu geben, die vielleicht nicht alle gewünschten Anforderungen erfüllen. Insbesondere die Motivation und die praktischen Fähigkeiten sollten für die Firmen entscheidend sein. Nicht immer zeigen Schulnoten das wahre Potential der Auszubildenden auf, sagte Ivo Dauksch, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Gotha.
Bei Problemen in der theoretischen Ausbildung kann die Arbeitsagentur die Jugendlichen mit gezieltem Förderunterricht unterstützen und so den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sichern helfen. Diese ausbildungsbegleitenden Hilfen können vom ersten Tag der Ausbildung an gezahlt werden. Nähere Informationen gibt es für die Unternehmen bei ihrem persönlichen Ansprechpartner im ArbeitgeberService oder unter der kostenlosen Servicenummer für Arbeitgeber 0800 4 5555 20.
Start ins Berufsleben kann beginnen
Zwei Drittel der Jugendlichen wissen bereits, wie ihr Start ins Berufsleben aussieht. Die meisten werden eine betriebliche Ausbildung beginnen, einige setzen die Schule fort oder beginnen ein Studium, während andere sich in einem Freiwilligen Jahr engagieren. Für alle, die noch auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, stehen die Chancen gut. Aber auch bei den Jugendlichen heißt es flexibel zu sein. Manchmal ist der Wunschberuf nicht sofort erreichbar und eine andere Erstausbildung muss gewählt werden, berichtet Ivo Dauksch.
Weniger Bewerber als im Vorjahresniveau
Seit Oktober 2014 haben sich 1.266 Jugendliche bei der Agentur für Arbeit Gotha gemeldet, 76 weniger als im Vorjahreszeitraum. 792 Jugendliche haben bereits einen Ausbildungsplatz oder eine berufliche Alternative gefunden, 474 sind noch auf der Suche.
62 Prozent der Ausbildungssuchenden werden in diesem Jahr die Schule beenden. Der Anteil der Jugendlichen, die in den Vorjahren die Schule beendet haben, sank auf 38 Prozent.
708 Jugendliche bewerben sich derzeitig mit einem Realschulabschluss, 313 junge Menschen haben einen Hauptschulabschluss. 196 verfügen über das Abitur oder die Fachhochschulreife, nur 13 Jugendliche haben keinen Schulabschluss.
Regionale Betrachtung
Im Unstrut-Hainich-Kreis gibt es etwas mehr Bewerber als Ausbildungsstellen. So suchten insgesamt 531 Jugendliche eine Lehrstelle, während 512 Ausbildungsplätze im Kreis zur Verfügung standen. Damit gibt es einen leichten Bewerberüberhang im Unstrut-Hainich-Kreis.
211 junge Menschen sind noch auf der Suche nach einer Lehrstelle, denen 237 freie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.
Die Berufswünsche stimmen weitgehend mit den angebotenen Ausbildungsplätzen überein.
Bewerber haben die größten Chancen in den Bereichen Produktion/Fertigung und Bau.