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Fr, 10:20 Uhr
07.06.2019
Thüringer Tourismus im 1. Quartal 2019

Südharz-Kyffhäuser mit Minus

In den Thüringer Beherbergungsstätten (mit zehn und mehr Betten) und auf Campingplätzen (ohne Dauercamping) stieg die Zahl der Übernachtungen im 1. Quartal 2019 um 0,6 Prozent auf 1,8 Millionen. In den beiden zusammengefassten Landkreisen Nordhausen und Kyffhäuser gingen die Zahlen hingegen zurück...


Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,6 Prozent auf 708.000. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Gast betrug, wie schon im entsprechenden Vorjahreszeitraum, 2,6 Tage. Im Durchschnitt waren die rund 61 Tausend Gästebetten, die in den Thüringer Beherbergungsstätten angeboten wurden, damit zu 33,6 Prozent ausgelastet.

Nach Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes stieg in Deutschland im Zeitraum Januar bis März 2019 die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent auf 87,0 Millionen. Davon entfielen 16,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland (+ 1,8 Prozent) und 70,4 Millionen auf inländische Gäste (+ 1,0 Prozent).

Der Anstieg der Übernachtungszahlen in Thüringen resultierte im 1. Quartal 2019 insbesondere aus der positiven Entwicklung im Reisegebiet der Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar (+ 25919 Übernachtungen), im Thüringer Vogtland (+ 7928 Übernachtungen) und im Saaleland (+ 6354 Übernachtungen).

Die Reisegebiete Südharz Kyffhäuser, Hainich, Thüringer Rhön, Thüringer Wald und das Reisegebiet Übriges Thüringen hatten hingegen im 1. Quartal 2019 jeweils sowohl einen Rückgang der Übernachtungszahlen als auch einen Rückgang der Gästeankünfte zu verbuchen.

Aus dem Ausland kamen im 1. Quartal 2019 knapp 42.000 Besucher (+ 0,9 Prozent). Das waren 5,9 Prozent aller Gäste. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,5 Prozent auf 97.000. Die ausländischen Gäste verweilten in Thüringen im 1. Quartal 2019 mit durchschnittlich 2,3 Tagen zwar etwas länger als im Vorjahresquartal (2,2 Tage), aber dennoch deutlich kürzer als die inländischen Gäste (2,6 Tage).

Im März 2019 sank die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozent auf 671.000. Davon entfielen 634.000 Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (- 1,2 Prozent) und 38.000 Übernachtungen auf ausländische Gäste (+ 18,1 Prozent). Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent auf insgesamt 270.000. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg um 10,3 Prozent auf 16.000.

In Deutschland gab es in den Beherbergungsbetrieben im März 2019 33,0 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Minus von 0,4 Prozent gegenüber März 2018. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg um 0,6 Prozent auf 6,0 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent auf 27,0 Millionen ab.
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Kommentare

07.06.2019, 12.14 Uhr
Paulinchen | Da ja das Gebiet der...
...ehemaligen DDR ohnehin schon einem Museum gleich kommt, stellt sich doch die Frage, was interessiert den gemeinen Touristen im Osten Deutschlands? Aber in Kürze, so wollen es diejenigen, welche glauben, dass der Strom aus der Steckdose kommt, gibt es dann Tagebaubrücken und viele geflutete Seenlandschaften in Sachsen, Sachsen- Anhalt als die Tourismusmagneten schlecht hin.

Haben sich die Tourismusexperten schon mal Gedanken darüber gemacht, weshalb die Rappbodetalsperre seit ca. 2 Jahren so attraktiv geworden ist? Hallo - da gab es Menschen mit Ideen und Banken, welche das Risiko mitgetragen haben. Im Harz, sterben sämtliche Bäume. Niemand hilft dem Wald. Allerdings, jetzt, wo er schon tot ist, braucht er uns auch nicht mehr. Aber an den seltenen Moosen, da haben sich die Naturschützer geklammert. Im nächsten Sommer werden auch die noch verschwinden, weil deren Schutz von oben nicht mehr existiert. Jetzt, wo der Investor für das Seilbahn- und Naherholungsprojekt abgesprungen ist, da wollen sich die verantwortlichen Politiker zusammensetzen und beraten, ob da noch was zu retten ist.
Irgendwie schon komisch - die Politik läuft immer hinterher und ist niemals Motor oder? Es wird festgestellt, im Stadtgebiet sind die Bäume krank. Was gedenken die Verantwortlichen nun KURZFRISTIG zu tun???? Allein die Kettensäge ist keine Lösung!
Welche Pläne und Vorstellungen hat der Tourismusverband inzwischen, wie Behinderte Besucher zum Kyffhäuserdenkmal gelangen? Wie weit sind die Pläne für einen gläsernen Schrägaufzug? (nur so z.B.) Wann steht der Bevölkerung der Fernsehturm auf dem Kulpenberg wieder als Turmkaffee zur Verfügung. Die Abhöranlagen der Stasi sollten doch wohl raus sein. Und im Zeitalter der Digitalisierung, sollte da oben inzwischen auch Platz geschaffen worden sein, dass wieder Leben in 93 m Höhe einziehen kann. Dresden hat die notwendigen Gelder für seinen Fernsehturm zusammen bekommen und wir? Hat man schon Pläne für eine Sommerrodelbahn vom Kyff-Denkmal runter zum Parkplatz? Wann ist die Bahn fertig? Wann ist die Wasserskieslipanlage im Stausee Kelbra fertig?

Fragen über Fragen. Man darf auf die Antworten des Tourismusverbandes gespannt sein.

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