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Di, 10:59 Uhr
12.11.2019
Ein Blick in die Statistik

Weniger Unfälle, mehr Geschädigte

Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik meldete die Thüringer Polizei im August 2019 insgesamt 3 842 Unfälle. Zum Vormonat Juli ist dies ein Rückgang um 12 Prozent. Bei den Unfällen mit Personenschäden verunglückten 578 Personen...

Damit stieg nicht nur die Zahl der Unfälle mit Personenschaden auf 464, sondern auch die Zahl der verunglückten Personen zum Vormonat Juli.

Im Monat August verloren 10 Menschen bei Unfällen auf Straßen in Thüringen ihr Leben. Insgesamt 147 Menschen wurden schwer und 421 Menschen leicht verletzt. Betrachtet man den gesamten Zeitraum von Januar bis August 2019 stellt man sowohl bei der Anzahl der Unfälle mit Personenschäden (-21,3 Prozent) als auch bei den dabei Verunglückten (-20,3 Prozent) einen Rückgang zum entsprechenden Vorjahreszeitraum fest.
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Kommentare

12.11.2019, 12.19 Uhr
Paulinchen | Wenn diese Statistik stimmen...
... sollte, muss die Frage erlaubt sein, weshalb steigen dann die Kfz Versicherungsprämie, trotz sinkender Tarifgruppen? Die Ausrede, wir haben eine allgemeine Erhöhung der Preise durchgeführt, kann ich ganz und gar nicht verstehen. Wer einen Schaden verursacht hat, der wird ja bekanntlich entsprechend hochgestuft. Ich sehe hier eher die Abzocke oder den Betrug am Kunden im Vordergrund.

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12.11.2019, 12.44 Uhr
Kobold2 | Dann kommt man
halt mit dem Argument das die Repataurkosten, auf Grund von Lohn und Preisentwicklung gestiegen sind....
Irgendwas finden die Herrschaften immer, um beim Kunden, mit Mitleid ihre Entscheidungen zu rechtfertigen.

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13.11.2019, 07.25 Uhr
Bonefatius K. | Statistik/TH-Polizei
Habe kürzlich selbst einen unverschuldeten Unfall gehabt. Schaden: rund 4.000,- EU.Da hier kein Personenschaden vorlag und die Schuldfrage eindeutig war, hat sich die Polizei damit garnicht beschäftigt.Sie lehnte ab die Unfallstelle aufzusuchen. Also, auch keinen Eingang in die Statistik. Bei den Versicherungen geht er aber mit Sicherheit in die Statistik ein.

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13.11.2019, 08.05 Uhr
tannhäuser | Manchmal ist das besser so...
Uns ist vor längerer Zeit ein Mopedfahrer gegen unser geparktes Auto gekracht.

Es gab Personenschaden und ein paar Kratzer am Lack. Die Polizei kam auch, aber als der aufnehmende Beamte etwas von Totalschaden erzählte, dachte ich, er käme von versteckte Kamera...

Egal, glücklicherweise wurde der Schaden ersetzt, obwohl sich die Versicherung des gegnerischen Bengels erst zierte und am liebsten uns und die Cops unter Eidesstatt hätte aussagen lassen, dass wir zum Unfallzeitpunkt nicht mehr im Auto hockten und es bewegten.

Nun ist es trotzdem ein Unfallwagen und wenn wir durch den nächsten TÜV kommen fahren wir damit bis zum Ende aller Zeiten.

Zu viele Idioten auf engen Straßen unterwegs, es lohnt nicht mehr, in einen Neuwagen zu investieren.

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13.11.2019, 09.31 Uhr
Kobold2 | Bevor hier
die Polizei weiter in die Schussline gerät.....
In anderen Ländern ist es normal , die Polizei nicht bei jeder Beule , oder sonstigen Sachschäden hinzuziehen und bis zum Eintreffen noch ewig den Verkehrsraum zu blockieren.
Da werden die Daten ausgetauscht und die Schuldfrage untereinander geklärt .
Auch sowas spart Kosten. Vermutlich geht das hierzulande schon deshalb nicht, weil man hier weniger einsichtig ist.
Aber es liegt wohl auch im Wesen des Staates, bewährte Dinge aus anderen Ländern, die das Leben erleichtern und auch noch Kosten senken, nicht einfach zu übernehmen.

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13.11.2019, 10.17 Uhr
h3631 | Kobold2
Wenn sich die Schuldfrage untereiander nicht klären lässt würde ich immer die Polizei rufen und den Unfallort nicht verändern. Egal ob es zu Behinderungen kommt oder nicht.Hinterher hat man keine Möglichkeit mehr um was zu beweisen.Dann hat man die Brille auf.

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13.11.2019, 12.23 Uhr
Paulinchen | @h3631...
... Nur für den Fall der Fälle. Bei unserem Nachbarn Österreich läuft es anders. Wer die Polizei ruft, zahlt dafür 35 Euro. Die Polizei kommt, klärt aber nicht die Schuldfrage. Sie bekommen von der Polizei das übliche Unfallformular und damit hat die Polizei ihre Pflicht erfüllt. Anders allerdings bei Personenschaden. Wen die Schuld letztlich trifft, entscheiden entweder die Versicherungen oder die Gerichte. Wie erwähnt, das gilt für Unfälle ohne Personenschaden. Denn einen solchen, hatte ich selbst. Die gegnerische Versicherung, hat nach Schilderung beider Beteiligten, zu meinen Gunsten entschieden. Hatte schon Bedenken, dass ich auf meinen Kosten sitzen bleibe.
Wer also mal beim Nachbarn A einen Unfall hat, Ruhe und Besonnenheit führen zum Erfolg. Aber nur wenn kein Personenschaden dabei ist. Machen Sie Skizzen und Fotos von den beteiligten Fahrzeugen, bleiben Sie sachlich, auch wenn es, wie in meinem Fall, ein nagelneues Auto war. Achten Sie auf den Gemütszustand des Unfallgegners, dieser kann durchaus von Bedeutung sein. Zumindest war der vom Unfallgegner letztlich entscheidend.

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13.11.2019, 14.20 Uhr
h3631 | h3631 @Paulinchen
In Österreich mag das so sein. In Deutschland läuft es anderst. Jede Versicherung sträubt vor Zahlungen. Spielen auf Zeit und überweisen erst einmal ein Drittel und hoffen bei der anschließenden Gerichtsverhandlung davon zu kommen. Das habe ich selbst erlebt.

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13.11.2019, 14.58 Uhr
Kobold2 | Also
Wo in der heutigen Zeit diese multifunktionalen Fotogeräte, mit Telefonfunktion und Internetanbindung, zum Alltag gehören und damit ganze Tagesabläufe im Netz dokumentiert werden, sollte es auch möglich sein, mit ein paar Fotos einen Unfallhergang zu dokumentierten.
Da muss man nicht wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren und auf der Fahrbahn festkleben.

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