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Mi, 14:34 Uhr
07.04.2021
Belüftung und weniger Virenlast

Schulen testen CO2-Ampeln

Nicht nur für ein gutes Raumklima ist das regelmäßige Lüften für Räume ohne Lüftungsanlage unersetzlich. Ein niedriger CO2-Gehalt unterstützt auch die Konzentrationsfähigkeit im Unterricht. Der Kreis testet jetzt an zwei Schulen sogenannte "CO2-Ampeln"...

Positiver „Nebeneffekt“ der CO2-Ampeln ist die nachweisliche Reduzierung der SARS-CoV-2-Virenlast, denn die Geräte erinnern an regelmäßiges Lüften.

Auf der Suche nach Lösungsansätzen für das Offenhalten der Schulen im Unstrut-Hainich- Kreis in Corona-Zeiten, spielte genau dieser erzieherische Aspekt eine entscheidende Rolle. Die Sensoren messen den CO2-Gehalt in der Umgebungsluft und zeigen über ein Licht- und auch akustisches Signal an, wenn bestimmte Grenzwerte erreicht bzw. überschritten wurden sind und gelüftet werden muss.

Es wird davon ausgegangen, dass Aerosole sich ähnlich wie CO2 in der Raumluft verbreiten. Gemäß der Empfehlungen des Umweltbundesamtes ist das Lüften zu den bekannten AHA-Regeln die wirksamste Methode, um die Virenbelastung in geschlossenen Räumen zu dezimieren.

Aktuell läuft an zwei Schulen eine mehrwöchige Testphase, um Erfahrungen sowohl der LehrerInnen als auch SchülerInnen mit den Geräten zu sammeln. Die Ergebnisse fließen in die Auswertung zur Vorbereitung der Anschaffung ein. Die Erwartungshaltung besteht darin, dass alle NutzerInnen der Schulen, aber vor allem die SchülerInnen, ein gutes Gespür für den regelmäßigen Luftaustausch in den Klassenräumen bekommen und so aktiv mitwirken, das Raumklima und damit den Infektionsschutz zu verbessern.

Landrat Harald Zanker freut sich über 231.499,00 € Fördermittel des Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, die es der Kreisverwaltung als Schulträgerin ermöglichen, noch Ende Mai die Schulen mit den notwendigen CO2- Ampeln ausszustatten.
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