Betrachtet
Deutschland geht das Geld aus
Viele glauben, dass sich nichts ändern muss, damit alles bleibt, wie es ist. Das ist ein Irrtum. Wir müssen uns jetzt überlegen, in welchem Land wir leben wollen. So beginnt das Buch Die neuen Deutschen: Ein Land vor der Zukunft", das 2016 erschien. Und so ist es, meint Cornelia Wilhelm...
Wir befinden uns in einem politischen und gesellschaftlichen Umbruch. Und in diesem Jahr steht unser Land vor großen Veränderungen. Wir stecken in einer wirtschaftlichen Misere und es ist nicht ansatzweise eine Lösung in Sicht. Die Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren für ihre Werte und Ansichten. Und das ist nicht nur ihr Recht, sondern auch ihre Pflicht, wenn sie Verantwortung für die nachfolgenden Generationen tragen. Wir müssen uns jetzt überlegen, in welchem Land wir leben wollen!
Wir verlieren unseren Wohlstand
Wirft man einen Blick auf eine junge Veröffentlichung des Statistikamtes Eurostat in Luxemburg, sieht man, wie viel Geld
ins aussereuropäische Ausland abfließt: Eurostat teilte vor einigen Tagen, dass im vergangenen Jahr 43,5 Milliarden Euro auf Konten in europäischen Nicht-EU-Ländern eigezahlt wurden. Dies bedeutet einen Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Geld floss hierbei vorwiegend in asiatische und nordafrikanische Staaten und es handelte sich ausschließlich um private Überweisungen, nicht etwa um Gehaltszahlungen ins Ausland.
Unser Geld wird sozusagen dort zwischengelagert und durch andere dunkle Kanäle weitertransportiert. Eine alarmierende Zahl. Aber wie kann man diesem Entzug finanzieller Mittel aus unserer Volkswirtschaft entgegentreten? Wie kann man sicherstellen, dass nicht weiterhin maßlos Steuergelder und weitere finanzielle Mittel ins Ausland abfließen?
Reformvorschläge der Politik
Ein erster Vorstoß in die richtige Richtung könnte die Einführung von Bezahl- oder Guthabenkarten für Migranten sein. Das hat den Vorteil, dass das Geld dort gebunden bleibt, wo es für soziale Leistungen zum (eigenen) Lebensunterhalt hingehört. Hier in Deutschland. Hier wurde es erwirtschaftet und hier sollte es im Idealfall reinvestiert werden. Die AfD bringt hierzu folgenden Vorschlag in den Bundestag ein:
Deutscher Bundestag Drucksache 20/10063 20. Wahlperiode 16.01.2024
Der Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Bundestag und Bundesregierung sind – wie die Parlamente und Regierungen aller anderen Staaten – in erster Linie dem Wohl der eigenen Bürger verpflichtet. In Zeiten einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise mit einem aus dem Ruder gelaufenen Haushaltsdefizit, einem teilweise verfassungswidrigen Haushaltsgebahren der Bundesregierung und der höchsten Verschuldung seit 1992 können soziale Leistungen nicht mehr unbegrenzt gewährt werden. Hilfe kann grundsätzlich nur unter Bedingungen gewährt werden. Dies gilt umso mehr, wenn Sozialleistungen an Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit gewährt werden. Andernfalls ist ein Sozialstaat weder moralisch noch ökonomisch zu rechtfertigen, denn jede Transferleistung muss erst erwirtschaftet werden, bevor sie verteilt werden kann.
Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann bekräftigte erneut, bei einer Regierungsbeteiligung das Bürgergeld reformieren zu wollen. Unter anderem wolle die Union die Vermögensprüfung wieder einführen sowie Sanktionen. (28.01.24 Welt) Linnemann sagte weiter: Niemand muss in Deutschland arbeiten. Aber wer Sozialleistungen erhält und arbeiten kann, darf nicht mehr davon ausgehen, dass andere, die jeden Tag hart arbeiten, das bezahlen. Soziale Hilfe wird sich in Zukunft wieder auf die wirklich Bedürftigen konzentrieren.
Die FDP hingegen erwartet im kommenden Jahr kaum Veränderungen bei Sozialleistungen. Bundesfinanzminister Christian Lindner rechnet damit, dass beim Bürgergeld im kommenden Jahr eine Nullrunde zu erwarten sei. Der Regelsatz sei zum 1. Januar dieses Jahres sehr stark gestiegen, sagte der Lindner am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung Maybrit Illner.
Dafür musste Lindner von seinem Kabinettskollegen Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Kritik einstecken: Niemand sollte den Eindruck erwecken, dass der Regelsatz im Bürgergeld gewürfelt wird, sagte Heil dem Magazin Spiegel am vergangenen Freitag. Dieser entspreche viel mehr den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts, ein menschenwürdiges Existenzminimum abzusichern.
Und um nochmal zum Anfang zurückzukommen: Wenn in der Geschichte ein Systemumbruch kurz bevorstand, trommelten kommunistische Kräfte stets das Volk zusammen und riefen zum Widerstand auf. Die Doppelmoral an der Geschichte ist aber die, dass heute zum Teil noch Akteure in politischer Verantwortung stehen, die am liebsten die DDR behalten hätten. Menschen, die dabei geholfen haben, die eigenen Landsleute zu bespitzeln und zu denunzieren stehen noch heute in Regierungsverantwortung. Aber darüber verliert niemand ein Wort.
Alle Politiker ohne Ausnahme sollten bedenken: Wenn die bisherigen Mandatsträger richtig gehandelt hätten, gäbe es die neuen Rechten nicht in der Form, in der sie jetzt da sind.
Cornelia Wilhelm
Autor: red
Kommentare
Marino50
29.01.2024, 11:17 Uhr
Wo bleibt dann der Wohlstand für das deutsche Volk?
Wenn ich diesen Artikel lese und anknüpfe an die gestrige Veranstaltung mit den entsprechenden Kommentaren, frage ich mich wiederholt: Was läuft hier ab? Welches Ziel verfolgt die Regierung? Die Teilnehmer der Demos unterstützen die Regierung im vollen Umfang und das bedeutet aber gleichzeitig die Verschlechterung unserer Lebensqualität, den Niedergang der Wirtschaft usw. Eben genau das, was in diesem Artikel geschrieben wurde
Was für ein Widerspruch! Geht auf die Straße mit den Links-Grünen und es wird uns schlechter gehen
Warren
29.01.2024, 11:18 Uhr
Bedenkenswerte Überlegungen denn
mit Angst allein kann ich nichts anfangen
Paulinchen
29.01.2024, 12:35 Uhr
So ist es....
.... Das Geld fremder Leute gibt sich leichter aus, als das eigene
Wenn man ganz oben angekommen ist, glaubt man, das Sagen zu haben und sich wie ein König benehmen zu können.
Beispiel gefällig: Die Trampolin Springerin kommt im vergangenen Jahr aus Nordafrika und fliegt direkt nach Kopenhagen zu einem Gespräch. Dort wird bekannt, daß Gespräch ist geplatzt. "Ich will unbedingt jetzt nach Hause.." Der Chefpilot verweist auf die dringende Ruhepause für Crew. Darauf ruft Frau Baerbock für Flugbereitschaft in Bonn an und fordert eine neue Crew an. Somit fliegt das Flugzeug von Bonn nach Kopenhagen und dann zurück nach Bonn. Die neue Crew fliegt von Kopenhagen nach Berlin. Somit ist Baerbock immerhin 3 Stunden früher bei der Familie als geplant. Die Maschine von Bonn nach Kopenhagen und zurück, flog ca 1600 km leer hin und her....
Für mich ist das an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Der dumme Michel zahlt es ja gern.
Es stört mich, dass ich als Wählerin keine Ausgabenliste einsehen kann, aus der die Ausgaben und Einnahmen des Bundeshaushaltes ersichtlich ist. Die Politiker nehmen sich ihr Gehalt direkt vom Drucker weg und belasten für private Zwecke zusätzlich die Steuergelder der Bevölkerung. Einst veröffentlichte das Zentralkommitee des SED in der Tagespresse den Haushaltsplan alljährlich.
Bilden die Steuereinnahmen etwa einen Selbstbedienungsladen für die Politiker, welche im Ausland jedes Kamel füttern, was ihnen begegnet? Die Goldklunkern der dicken Staatschefs in Afrika werden größer und die Not ihrer eigenen Bevölkerung wird auch größer. Weg mit der Entwicklungshilfe und dem dazugehörigen Ministerium. Hier ist das Geld knapp. Weshalb werden die Tafeln immer mehr und die Armut nimmt zu. Wieviel Brunnen haben unsere Soldaten denn in Afrika gebaut? Sie wurden am Ende weggeschickt, siehe Afghanistan und Mali. Radwege in Peru, statt in Deutschland - Wer verfügt solchen Schwachsinn? Oh Herr - lass es Hirn regnen über das Reichstagsgebäude in Berlin!! Ein Platz für ein Pflegeheim kostet inzwischen 4000 Euro von einst 110 Mark der DDR.... Nur wegen der Banane kann der Preis nicht so hoch geworden sein, oder???
diskobolos
29.01.2024, 12:41 Uhr
Schiefe Darstellung
Die im Artikel genannte Zahl von 43,5 Mrd. € an Zahlungen in Nicht-EU-Länder erscheinen so, als würden Migranten in D aus den ihnen gewährten Sozialleistungen Unsummen in die Heimat überweisen.
So ist es nicht. Man kann es sich ja auch kaum vorstellen. Andererseits sollen ja Menschen mit der Grundsicherung zum Flaschensammeln verdammt sein. Und die Migranten ohne Bleiberecht erhalten ja noch weniger. Da bleibt nicht viel übrig.
Tatsächlich bezieht sich o. g. Zahl nicht auf D sondern die gesamte EU. Es wird auch nicht genannt, dass 13 Mrd. in die Gegenrichtung flossen. Und der wichtigste Aspekt: Es geht um Zuwanderer (die vielleicht schon lange in D leben und hier eine Firma haben). Warum sollten z. B. die Inhaber von Biontech kein Geld an ihre Verwandten in der Türkei überweisen?
Die Empörungsmaschine kann also aus bleiben. Auf den nebulösen Rest gehe ich an dieser Stelle nicht ein
Paulinchen
29.01.2024, 12:42 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
lare
29.01.2024, 13:48 Uhr
Deutschland geht nicht das Geld aus
Tut mir Leid, aber der Titel, sowie der gesamte Beitrag sind doch sehr populistisch gehalten und haben recht wenig Informationsgehalt.
Wie schon weiter oben festgestellt, bezieht sich die hier genannte Summe auf die gesamte EU. Sicherlich ist Deutschland relativ weit vorne mit dabei - 2019 auf Platz 4, wie hier nachzulesen ist: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/aus-diesen-eu-laendern-wird-am-meisten-geld-ins-ausland-ueberwiesen-99646
Aber das uns deshalb das Geld ausgeht ist wirklich nur Angst Mache.
Und wie auch schon @diskobolos erwähnt hat - der Großteil dieses Geldes wird sicher nicht von den Sozialleistungsbeziehern überwiesen, sondern von dem arbeitenden Anteil der MigrantInnen. Daran würde also auch der zitierte Antrag der AfD recht wenig ändern können.
DonaldT
29.01.2024, 14:01 Uhr
"am liebsten die DDR behalten"
Kann so sein, aber Merkel hat ja als stramme FDJlerin (war sie auch bei der Stasi?) mal dafür gestanden den kapitalsimus zu vernichten.
Den Grundstein dafür in Deutschland hat sie jedenfalls gelegt.
Und Steinmeier hat sie dafür auch noch belobigt mit diesem Verdienstorden (am Bande oder so). Kann er stolz drauf sein, wie auch für die Orden an die Ministerpräsidenten - auffallend war, die aus dem Osten wurden nicht so hoch dekoriert.
Tom der ungläubige
29.01.2024, 14:11 Uhr
Diskobolus
Richtig Verstehend lesen will, Gelernt sein! In dem Artikel standen nirgendwo 43 Milliarden die aus Deutschland in nicht EU Länder gehen. Also ihre Aufregung ist umsonst. Offensichtlich ist es aber so, dass Sozialleistungen aus der EU zu Schleppern Und Den Hinterbliebenen in Afrika und Asien transferiert werden, neben vielem anderen. Dafür sind unsere Sozialsysteme nicht gedacht. Alles andere erscheint Ihnen nebulös im Artikel? Jo, bis auf einen Teil, der sich auf die AfD bezieht,sind das doch wohl aktuelle Ampel aussagen, nebst angeschlossener CDU. quasi die neue nationale Front. Tja, so ist es halt so im besten Deutschland aller Zeiten, wem nebulös ist, für den wird später die Realität umso bitterer. Der Kopf im Sand hat auch der Giraffe nicht beim Angriff des Löwen ( Metapher für tägliche Realität der noch tätigen ) geholfen. Aber lassen Sie ihn am besten da, jedem nach seinem Gusto . Sie sind stark, sie sind Mehr, Sie können das schaffen! Viel Spaß dabei und das meine ich, ehrlich!
Glaskugel
29.01.2024, 14:28 Uhr
Kommunisten trommeln das Volk zusammen?
Geht es auch noch ein bisschen absurder? Und haben die Kommunisten in Regierungsverantwortung, die sich die DDR zurückwünschen,einen Namen? Nur, damit ich diese seltsame Theorie selbst recherchieren kann.
Teja
29.01.2024, 14:59 Uhr
Kommunisten
Die Altkader aus der DDR,die hier weiter Politik machen konnten,gehen jetzt in wohlverdiente Pension.Auftrag erfüllt.
Aktuell betrifft das eine bekannte nette Dame,Vita googeln.
Nemesis1
29.01.2024, 15:18 Uhr
Leute geht's noch
Ich kann es bald nicht mehr lesen oder hören :
Die Meinungsfreiheit ist das Eine , die Meinungsbildung das Andere.
Leider gibt es in diesen angespannten Zeiten kein klares Meinungsbild, schon gar nicht ob man links oder rechts des lange vorgegeben Weges der Politik abbiegt. Richtig ist, dass viele Jahre, egal welche Farbe die Parteien haben, Posten geschaukelt, still regiert, Diäten kassiert und viele Rufe aus der Bevölkerung einfach ignoriert wurden .
Es ist jedem sein Recht auf Demos seine Meinung zum Ausdruck zu bringen und wenn es sein soll, auf Plakaten, Social Media oder auch in Gesprächen untereinander. Das nennt man Meinungsaustausch . Das was ich hier immer wieder lese, spottet jedoch wieder jeder Beschreibung.
Die meisten Bürger ( behaupte ich mal ) sind Bürger der Mitte, welche mit einer Seite nach links oder rechts teilweise sympatiesieren und einfach Ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen möchten.
Ich bitte euch, wägt aber ab, welche Partei uns in die Zukunft leiten soll, nicht nur mit Phrasen oder kargen Sprüchen, die gerade in die Gemütsverfassung der Bevölkerung passen .
Ich bin auch gerade kein Fan der Ampel, doch die radikalen Seiten sind mir auch fremd.
Also geht in Euch !
Tom der ungläubige
29.01.2024, 15:55 Uhr
Ich gebe Ihnen recht
Und ja, sie haben recht, der der kritisiert ist rechts, der klatscht ist links. Alle beide haben aber das selbe Problem, nämlich, eine Diss funktionale Regierung, Die gegen ihren eigenen Mittelstand vorgeht. Es ist mir herzlich egal, eigentlich sche…egal! Ob rechts oder links ! Wir haben uns einfach dividieren lassen in Kategorien, zum nutzen der momentan angesagten. Und die feiern, weil wir uns die Köpfe ein hauen. Teile und herrsche, Oder Brot und Spiele, das kam aus dem alten Rom. Die Prinzipien funktionieren noch heute und werden gerade reaktiviert. Und wie damals, funktioniert es auch heute. Beide Prinzipien führen zum Erhalt des Status Quo, heißt: keine Veränderung, und runter gebrochen heißt es: Wir haben es als Regierung geschafft, das Protest von links oder rechts sich selber die Köpfe einschlägt, damit wir weitermachen können wie bisher. im besten Falle befrieden Wir das ganze mit Notstand und alle sind zufrieden. Nein! Das Leben ist weder rechts Noch links, sondern nur für jeden einzelnen Die Realität., und ich habe es dicke in eine Schublade gestellt zu werden. Ich will in keine Schublade, ich will einfach eine Änderung der aktuellen Politik, die die Menschen peinigt und vor allem die die arbeiten ., Und wohl gemerkt, Steuer zahlen für die, die nichts tun, obwohl sie könnten, aber verbrauchen und nicht zu knapp, und fordern und nicht zu knapp und gemästet werden Gerade momentan von der Regierung, die schaffende in den Senkel stellt, und Segnungen verteilt über die, die nichts machen, obwohl sie könnten. Leistung, Bildung, Anstand, Diskurs, all dies zählt nicht mehr in dieser Gesellschaft. Genau deshalb wird sie untergehen, und das war auch das Problem der Dekadenz des römischen Reiches in seinem Niedergang. Danach war bitter und ich glaube wir kriegen es wieder ganz gut hin. Fehler der Geschichte wiederholen sich leider immer wieder, und so wird auch das Sozialismus vielleicht in Deutschland wiederkommen, . es ging schon zweimal schief, einmal mit dem Nationalsozialismus und das zweite Mal mit dem international Sozialismus. Aber es wird sich auch wiederholen, lernen durch leiden!.
Rob2000
29.01.2024, 16:35 Uhr
Sehr amüsant
das konnte man in den letzten Jahren immer in der Postbank sehr gut beobachtet. Wenn Zahltag war, wer da Kohle verschickt hatte...und das waren schon mal keine ARBEITENDEN Migranten! Darüber hatte sich mein Fahrlehrer immer prächtig aufgeregt. Aber ich glaube die Postbank bietet das gar nicht mehr an mittlerweile.
Echter-Nordhaeuser
29.01.2024, 16:44 Uhr
Deutschland geht nicht das Geld aus@lare
Ja ist klar so lange wie das Deutsche Volk mit seinen Steuern und Abgaben dabei ist geht das Geld nicht aus. Was für ein Anteil arbeitender Migranten. Die füllen natürlich unser Staatssäckel.
Jeder Migrant oder Ausländer egal wie man das Kind beim Namen nennt, sollte genug Geld mitbringen um sich min. 3 Monate über Wasser zu halten. Wir haben doch unser Wohlstand und unsere Tradition schon bald gänzlich verloren.
nordhaeuser927
29.01.2024, 17:46 Uhr
Mehr billiger Populismus…
… als in dem zusammengereimten Wortbeitrag geht ja kaum noch.
@Marino50 auch da nur Populismus und mächtige Informationsdefizite allenthalben…
Die Demonstranten auf den Demokratie- und Anti-AFD- Demos unterstützen mitnichten die Regierung und schon garnicht in vollem Umfang. Auch diese sind sehr Kritisch im Bezug auf die aktuelle Politik, setzen aber demokratische Mittel ein, um diese zu kritisieren. Keine Gewalt- oder Lynchaufrufe, keine Galgen, keine Deportationsfantasien, kein Rassismus, etc.
Die Demos sind allein zur Stabilisierung der Demokratie gedacht und gegen die Feinde der Demokratie, die jene gerade massiv gefährden. Da demonstriert niemand für die aktuelle Regierung oder irgendeine Partei. Die Demos sind, im Gegensatz zu den unter AFD- Beflaggung stattfindenden, nicht angemeldeten und damit ungesetzlichen und undemokratischen Montagsdemos, angemeldet und gut besucht und ohne Parteiensymbolik oder deren Vereinnahmung stattfindend.
Franz Haarkamm
29.01.2024, 18:31 Uhr
Franz der Ungläubige,
so könnte ich mich neuerdings nennen. Spätestens seit der Geschichte mit den 315 Millionen für Radwege in Peru, die durch Fachkräfte der Opposition in Umlauf gebracht wurde, und so nicht stimmt, glaube ich Leuten aus einer gewissen Richtung keine einzige Zahl mehr.
Marino50
29.01.2024, 20:12 Uhr
Deutschland geht das Geld aus und Nordhäuser
.. was sagt uns das? 3,5 Prozent Rentenerhöhung 2024?Nur so viel, ich habe meinen Glauben an diese Regierung verloren. Ich bin auch nicht populistisch erzogen worden, sondern im sozialistischen Sinne durch Eltern und 20 Jahre SED-Mitgliedschaft. Meine Meinung hat sich spätestens 2013 nach meiner Zwangsverrentung durch die damalige Regierung geändert. Und diese Nötigung, in Gesetzen verankert, nach 30 Jahren Arbeit wird nie wieder rückgängig gemacht. Und das ging vielen Menschen so. Ich verspreche mir auch keine Änderung durch eine andere Regierung. Aber wer gar nichts macht und keine eigene Meinung hat, hat schon verloren. Also ich bin Realist und KEIN Populist.
diskobolos
29.01.2024, 22:51 Uhr
Ach Tom und Paulinchen
Natürlich steht da nicht explizit, dass die 43,5 Mrd aus D abfließen. Aber in der Überschrift steht, das D das Geld "ausgeht" (was für sich schon mal eine ziemlich schwachsinnige Aussage ist. Die durch das BVG ausgelösten kurzfristigen Haushaltsprobleme sind kein echtes Argument)
Wenn man dann im Text die 43,5 Mrd als Begründung für die Überschrift bringt, so ist das schlicht irreführend.
Die Idee, dass Politiker neben den Gelddruckern stehen und sich so viel Geld nehmen, wie sie meinen zu brauchen, meinen Sie doch nicht wirklich? Schon die Vorstellung, dass Geld durch Drucken entsteht, ist schlicht naiv. Und tatsächlich kann man den Bundeshaushalt und die Steuereinnahmen detailliert nachlesen. Hilft nur nicht viel, ist nämlich nur für Experten zu verstehen.
Den Artikel könnte man Abschnitt für Abschnitt auseinandernehmen. Lohnt sich aber nicht, da er zu wenig Substanz enthält. Aber gerade deshalb bekommt er aus dunklen Ecken viel Lob.
grobschmied56
30.01.2024, 02:46 Uhr
Das Geld ist längst 'aus' ...
... wie nicht anders zu erwarten, von Regierigen, die nie einen richtigen Job hatten und mit ihrem Einkommen über den Monat kommen mußten. Die machen Schulden ohne Ende und nennen das 'Sondervermögen'. Die tricksen und täuschen beim Verramschen unserer Steuern und beklagen sich über böse Oppositionelle, welche Verfassungsrichter dazu anstiften, ihnen den Trickbetrug als solchen nachzuweisen!
Wir werden von Politikern regiert, die unsere Steuermilliarden mit vollen Händen über dem ganzen Globus austeilen, wie die Köll'schen Jecken das Konfetti am Rosenmontag. Für die ist das eine wie das andere eben nur buntes Papier. So gehen sie damit um.
Bei diesem bösen Tun haben sie trotzdem ein blütenweißes Gewissen ohne jede Gebrauchsspur!
Kein Wunder, wird ja auch nie benutzt...
P.Burkhardt
30.01.2024, 10:25 Uhr
Offenbar bezieht sich der Artikel...
...auf eine Meldung im Deutschlandfunk (nachzulesen auf der Website des Senders) vom 25.1.. (bei Eurostat direkt konnte ich jedenfalls keine entsprechende Veröffentlichung finden).
Es handelte sich auch nicht, wie im Artikel genannt, um Zahlen aus dem letzten Jahr sondern aus 2022. Auch wird kein Hinweis darauf gegeben, dass das Geld aus Sozialleistungen stamme: Der Deutschlandfunk titelt "Zuwanderer überweisen Rekordsumme aus der EU in Heimatländer."... Es handele sich dabei ausschließlich um persönliche Überweisungen. Wenn der Döner-Verkäufer seinem Neffen zum Geburtstag 100 EUR nach Tunesien überweist, ist das genauso mit drin, wie die Steuer für das heimatliche Grundstück des syrischen Arztes. Die Hintergründe der Zahlungen bleiben im Dunkeln.
Das "Zwischenlagern" von Geld, die "dunklen Kanäle" genauso wie die Behauptung, dass "Deutschland das Geld ausgehe" entspringen demnach wohl der Phantasie der Autorin.
Fönix
30.01.2024, 19:16 Uhr
"Phantasie der Autorin"? - nein, bittere Realität!!!
Zitat P.Burkhardt:
"...genauso wie die Behauptung, dass "Deutschland das Geld ausgehe" entspringen demnach wohl der Phantasie der Autorin."
Nein, leider ist das nicht so. Bestätigt wurde diese Tatsache gestern Abend bei "Hart aber fair", das von Louis Klamroth (wohl der Partner von FFF-Aktivistin Luisa Neubauer!!!) moderiert wird. Mehr linksgrüne Reputation geht wohl kaum! Und diese Bestätigung der bitteren Wahrheit kam ausgerechnet vom Thüringer SPD-Genossen Carsten Schneider, seit 2021 Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland. In dem mir vorliegenden Bericht (von "Der Westen", gehört zur FUNKE-Mediengruppe) zu dem betreffenden Auftritt bei "Hart aber fair" werden die Aussagen von Schneider folgendermaßen beschrieben:
"...Es ist ein Ampel-Offenbarungseid über die Finanzen des Staates. Zur Finanzlage wolle er "ein paar ehrliche Worte sagen", so der Thüringer. "Wir haben einfach kein Geld mehr"
In den vergangenen Jahren habe der Bund für die Corona- und Energie-Hilfspakete, zur Subventionierung des Gas- und Strompreises, "800 Milliarden Euro" ausgegeben. Deswegen sei nun "Rückzahl-Zeit" und ein Zeitpunkt der "zusätzlichen Belastungen" so Carsten Schneider bei "hart aber Fair". ..."
Und nun???
Aus meiner Sicht sollten sich P.Burkhardt und seine diskoboldsche Gefolgschaft mal so langsam auf den Boden der harten Realität begeben, statt hier in Dauerschleife mit ihrer realitätsfernen Weltsicht und daraus abgeleiteten haltlosen Vorwürfen und Unterstellungen andere Meinungen vertretende Autoren und Kommentatoren regelmäßig als regierungsfeindliche Elemente aus dem ultrarechten Outback zu darzustellen!
Glaskugel
30.01.2024, 20:56 Uhr
Thema nicht erkannt
Es geht im Artikel um Geld, das ins Ausland abfließt und angeblich der Volkswirtschaft fehlt.
Das Carsten Schneider kein Geld hat ist keine große Überraschung. Ich war mal kommunalpolitisch tätig, wir hatten niemals genügend Geld. Das geht den Menschen wie den Carsten Schneider Leuten.
Das der arme Kerl hier neben Klapproth und Lieschen als Kronzeuge für Rechthaberei herhalten muss ist schon bemerkenswert. Zumal er in vorhergehenden und nachfolgenden Kommentaren als blinder Linksgrüner beschimpft wird. Aber so sind se halt, immer wie es gebraucht wird, keine Linie.
P.Burkhardt
30.01.2024, 21:17 Uhr
ersetze "Phantasie" gegen "eigene Interpretation"
...warum Sie gleich persönlich werden, Fönix, erschließt sich mir nicht - ich verkneife mir das ja auch.
Ich habe nur dargestellt, dass die im Artikel genannten Eurostat-Erklärung nicht zwangsläufig zu den Schlussfolgerungen der Autorin führen muss. Daneben habe ich niemanden irgendwohin gestellt - das ist jetzt Ihre Interpretation.
Vielleicht sollten wir alle (naja, einige von uns) uns bemühen das Wahrgenommene als das zu nehmen, was es ist und nicht als das, was wir vermuten, was gemeint sein könnte...
Ich bin auch kein Ampel- oder Scholz-Fan und die Umsetzung der (in meinen Augen) absolut notwendigen Abkehr von fossilen Energieträgern ist (ebenfalls in meinen Augen) auch nicht durchdacht....Ich bin so gesehen auch einer von den 82 Prozent der Ampel-Unzufriedenen. Aber darum geht es hier nicht. Es geht darum, keine falschen Fakten zu schaffen bzw. -was noch schlimmer ist- denen auf den Leim zu gehen, die falsche Fakten erzeugen oder einfache Lösungen "anbieten".
diskobolos
30.01.2024, 22:59 Uhr
Was Carsten Schneider gesagt hat, weiß ich nicht, Fönix
Wenn man aber einzelne Sätze aus einer Diskussion herauspickt, entsteht oft ein falscher Eindruck. Zur Realität: Der Bundestag beschließt gerade einen Etat von 477 Mrd. €. Der größte Posten dabei ist Soziales (Renten, Bürgergeld u.a.) Das ist m. E. schon etwas anderes als "D hat kein Geld mehr". Aber Fakten interessieren Sie wohl nicht weiter? Lieber nennen Sie das, was Sie sich so zusammenreimen "Realität". Für eine sinnvolle Diskussion ist das einfach zu dünn . . .
Berserkertom63
01.02.2024, 21:34 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Echt jetzt?
Fönix
08.02.2024, 01:16 Uhr
Zitat diskobolos: (an mich gerichtet)
"Aber Fakten interessieren Sie wohl nicht weiter? Lieber nennen Sie das, was Sie sich so zusammenreimen "Realität". Für eine sinnvolle Diskussion ist das einfach zu dünn . . ."
"Was sie sich so zusammenreimen ... für eine sinnvolle Diskussion ... zu dünn"
Dumm nur, dass ich mir in dem betreffenden Kommentar gar nichts "zusammengereimt", sondern ganz einfach nur per drag and drop aus einem Artikel von "Der Westen" zitiert und das ganze auch genau so gekennzeichnet habe. Also wenn Ihnen die betreffenden Darstellungen und Beschreibungen nicht gefallen, setzen Sie sich bitte mit der verantwortlichen Redaktion auseinander statt mit vor diesem Hintergrund völlig haltlosen Unterstellungen die Mitkommentatoren zu verunglimpfen.
Sie waren hier in meiner Wahrnehmung schon mal deutlich besser unterwegs und es erschien mir durchaus zielführend, mit Ihnen ernsthafte Diskussionen zu führen. Aber das ist schon eine ganze Weile her...
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.